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Die EM soll der Saisonhöhepunkt werden

Max Gehrmann will in seinem ersten Jahr bei den Männern gleich zu den Europameisterschaften. Der derzeitige Bundesfreiwillige im Thüringer Radsport-Verband will damit nahtlos an seine Erfolge aus dem Nachwuchsbereich anknüpfen. Bereits in der U15 Klasse war sein radsportliches Talent unübersehbar. Bei der TMP-Etappenfahrt um Gotha und Waltershausen gewann er drei Tagesabschnitte, wurde damit Gesamtzweiter und sicherte sich dazu das Grüne Sprinttrikot. Danach spezialisierte sich der heute 19-Jährige auf die Disziplinen Bahn-Ausdauer wie Einzel- und Mannschaftsverfolgung, Madison und andere Einzelwettbewerbe zu der aber auch besonders in der Vorbereitung Straßenrennen gehören. Insgesamt holte Gehrmann bei Deutschen Bahnmeisterschaften bisher acht Titel, vier Silbermedaillen und zweimal wurde er Dritter. Bei der letztjährigen Junioren-Weltmeisterschaft in der Schweiz wurde er Fünfter im Scratch. Wenige Tage danach holte Gehrmann bei der Junioren-Europameisterschaft hinter Polen und Italien mit Deutschland, unter dem damaligen Erfurter Junioren-Bundestrainer Helmut Taudte, mit dem Vierer in neuer Deutscher Rekordzeit über 4000m in 4:07,3 Minuten die Bronzemedaille.

Max Gehrmann
Max Gehrmann

Das erste Jahr bei den Männern begann in der ersten Januarwoche beim U23-Rennen des Rotterdamer Sechstagerennen mit einigen guten Einzelplatzierungen und dem vierten Platz in der Gesamtwertung mit seinem Berliner Teamkollegen Elias Richter. Noch besser kam Gehrmann bei den Bremer Sixdays in Schwung. Mit Richter gewann er nicht nur die U23-Wertung vor Filippo Fernato/Matteo Donega(beide Italien) und Anders Fynbo/Martin Molkrup aus Dänemark und sicherte sich auch den Einzelsieg im Derny-Rennen hinter Schrittmacher Peter Bäuerlein aus Berlin. Nach einem furiosen Auftaktsieg des erfolgreichen Duos Richter/Gehrmann beim Berliner Sechstagerennen im Velodrom(vom 24.bis 29. Januar) stürzten beiden am zweiten Abend bei der Ablösung schwer. Während Richter das Rennen aufgeben musste, fuhr Gehrmann nach dem Sturz und der Reparatur seines Rades allein ins Ziel, wurde danach 24 Stunden neutralisiert und dann aus dem Rennen genommen. Da blieb Gehrmann wenigstens der Trost, das ihn Bundestrainer Sven Meyer für seine guten Leistungen in den Perspektivkader der Männer in der Bahn-Ausdauer aufgenommen hat.
Im März reist Gehrmann dann mit seinem neuen Team zum Training nach Mallorca, ehe danach Rundfahrten durch Polen und Tschechien anstehen. Damit beginnen die Vorbereitungen auf die Saisonhöhepunkte die U23-Europameisterschaft in Gent und die U23-Deutschen Titelkämpfe in Berlin.

11.02.2019 / TRV/Volker Brix
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