Kategorie: Allgemein

Danke Rüdiger!

Am vergangenen Samstag, den 28.02.2026, fand die Jahrestagung der thüringer Kommissäre statt.🚴‍♂️

Dies nahmen der TRV und das Kommissärs-Team zum Anlass, den zum 31.12.2025 als Kamprichter-Obmann ausgeschiedenen Rüdiger Strosche (mitte) zu verabschieden und ihm ein Dankeschön zu überreischen.🎁

Rüdiger war seit 1979 und damit seit 46 Jahren❗als Kampfrichter tätig, ein viertel Jahrhundert davon als Kampfrichter-Obmann🔥 Zum Jahresende 2025 verabschiedete er sich in die verdiente Kari-Obmann Rente. Wir möchten uns bei Rüdiger herzlich für sein jahrzehntelanges Engagement im thüringer Radsport bedanken und freuen uns, dass er uns als Kampfrichter erhalten bleibt.

Eine ebenso wichtige personelle Veränderung ist Louis Wolf (links). Mit 27 Jahren übernimmt er seit 01.01.2026 die Rolle des Kampfrichter-Obmanns. Wir wünschen ihm viel Erfolg und genauso lange Spaß an der Sache, wie es bei Rüdiger der Fall war.

(v.l.n.r: Louis Wolf, Rüdiger Strosche, Luca Flörcks)

Einladung zum Verbandstag samt Tagesordnung und Delegiertenliste

An alle Vereine des TRV,

hier findet ihr die Einladung zum Verbandstag 2026 samt der Tagesordnung und Delegiertenliste.

Zusätzlich darauf hinweisen möchten wir, dass Herr Robbi Braun von BüchnerBarella einen Vortrag über die Private Tretradversicherung (PTV) und den Sportversicherungsvertrag hält, um euch über die Leistungen zu informieren und eure Fragen zu beantworten

Mit freundlichen Grüßen,

Luca Flörcks

Nachruf – Volker Brix

Schon früh war seine Leidenschaft dem Radsport gewidmet. Als aktiver Radsportler prägte er die Szene und blieb dem Sport ein Leben lang eng verbunden. Später berichtete er als Journalist mit Fachkenntnis, Begeisterung und Herz gerne über den Radsport, erfolgreiche Radsportlerinnen und Radsportler sowie zahlreiche Radveranstaltungen.

Mit seinem Engagement trug er maßgeblich dazu bei, den Radsport regelmäßig in die Öffentlichkeit zu bringen und ihm die Anerkennung zu verschaffen, die er verdient. Für den Thüringer Radsport-Verband (TRV) war er ein geschätzter Partner.

Wir verlieren mit Volker Brix einen leidenschaftlichen Förderer des Sports, einen engagierten Journalisten und einen Menschen, der den Radsport in unserer Region nachhaltig geprägt hat.

Nachruf – Horst Schild

Radfahren war seine Leidenschaft

Ehrenvorsitzender des RFK „Solidarität“ 1895 Gera Horst Schild im Alter von 91 Jahren verstorben

Er zählte zu den Enthusiasten des Radfahrens. Es ging ihm nicht um Medaillen oder sportliche Leistungen. Er wollte einfach in der Gemeinschaft mit seinem Rad unterwegs sein. Nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Im Alter von 91 Jahren verstarb am 16. Februar der langjährige Vereinsvorsitzende und seit 2012 Ehrenmitglied des Vereins, Horst Schild.

Bis zum Schluss nutzte er, trotz seiner Krankheit, jede ihm sich bietende Möglichkeit um am Vereinsleben teilzunehmen und stand, soweit es seine Gesundheit zugelassen hat, mit seinem Rad vor der Orangerie, um seine Sportfreundinnen und Sportfreunde ein Stück des Weges zu begleiten.

Noch im Oktober und November des Vorjahres wurde er von seinen Weggefährten zum Saisonabschluss und zur Weihnachtsfeier herzlichst begrüßt.

Was nun bleibt sind Erinnerungen, die schönen Erlebnisse mit ihm bei den Radtouren und dem geselligen Beisammen sein.

Wer Horst Schild kannte, wusste, er war ein Macher, konnte organisieren, Menschen begeistern, war aber auch ein Streiter, doch am Ende ging es ihm immer um die Sache, der RFK „Solidarität“ wurde für ihm zu einem zweiten Zuhause er war, wenn nicht sogar sein Kind, zumindest aber „sein Radfahrverein“.

14 Mitglieder konnte Horst Schild im Sommer 1990 für das organisierte Radwandern begeistern und hauchte mit ihnen gemeinsam dem 1895 in Gera gegründeten Arbeiter-Radfahrerklub neues Leben ein. Über 20 Jahre führte er den Verein als Vorsitzender, bis er 2012 den Staffelstab an den jetzigen Vorsitzenden Eckhard Melzer weiterreichte. „Er wird es machen. Das ist der richtige Mann dafür“, hat er damals gesagt und sollte damit Recht behalten.

Seit seiner frühesten Jugend war er dem Radwandern zugetan und so zählte er schon vor 1990 als Fahrtenleiter zu den Aktivisten des Geraer Radwanderns und erkundete mit Sportfreunden die nähere und weitere Heimat und selbst in Polen, Tschechien und Ungarn hat er so manche Kilometer hinter sich  gelassen. Später dann auch in Frankreich oder Dänemark.

Anfangs noch im Rad- und Kraftfahrerbund integriert, initiierte er 1998 den Wechsel zum Thüringer Radsport-Verband und damit zum Bund Deutscher Radfahrer. Zwar hat Horst Schild sein Hobby nicht zum Beruf gemacht, doch verbrachte er bis zu seinem letzten Atemzug sine wohlverdienten Ruhestand mit dem Radwandern.

Dabei genoss er nicht nur den frischen Wind und die Annehmlichkeiten dieses Sports, sondern investiert auch viel zeitlichen Aufwand, hatte immer neue Ideen und bewies dabei großes ehrenamtliches Engagement. So war er Initiator, Mobilisator und Sportorganisator. Ihm ist ein großer Anteil bei der Entwicklung des Radwanderns zuzurechnen, nicht nur in seiner Heimat Stadt Gera, auch darüber hinaus in Thüringen, ja bundesweit. Unvergessen bleibt das Bundesradsport Treffen in Gera und Bad Blankenburg 2005.

Immer wieder bemüht er sich darum, zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern den Spaß, die Freude, die Gesundheit, das Naturerlebnis und die Gemeinschaft, die die Radwandergruppen bei ihren Touren und Treffen erfahren konnten, zu vermitteln.

Und noch etwas zeichnete Horst Schild aus. Für ihn war „Solidarität“ nicht nur ein Wort im Vereinsnamen, für ihn war sie wie ein zartes Pflänzchen, was gehegt und gepflegt, ja gelebt werden musste.

Für sein Engagement hatte Horst Schild zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen bedacht, so 1996 mit der Guts-Muths-Ehrenplakette in Bronze, 1997 mit der Ehrennadel der Stadt Gera in Bronze, 2005 mit der Goldenen Ehrennadel der Bundesehrengilde des BDR, 2010 mit der Medaille zum Bundesverdienstorden der BRD sowie 2012 mit der Verdienstmedaille des TRV in Silber.

„Horst hat viel erlebt und erreicht. Er kann sich selbst auf die Schultern klopfen und sagen: Du kannst zufrieden mit Dir sein. Du hast die Basis gelegt. Es gibt würdige Nachfolger, die das von Dir begonnene weiterführen. Horst wird in unseren Herzen weiter leben – wir werden ihn nie vergessen und stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Unsere Gedanken sind jetzt erst einmal bei seiner Familie“, so der Vereinsvorsitzende Eckhard Melzer.

Foto: Verein

Stellungnahme aus gegebenem Anlass

Der TRV zum Schutz der Sportler und Sportlerinnen durch den Ehrenkodex und PSG –

Der Schutz der uns anvertrauten Sportlerinnen und Sportler hat für unseren Verband oberste Priorität. Wir tragen Verantwortung für ein Umfeld, das Sicherheit, Respekt, persönliche Integrität und Vertrauen gewährleistet. Diese Verantwortung ist nicht verhandelbar und bestimmt unser Handeln in allen Bereichen.

Der Ehrenkodex des LSB bildet dabei die verbindliche Grundlage für jede Tätigkeit innerhalb unserer TRV Strukturen. Er definiert klare Erwartungen an Verhalten, Haltung und Verantwortungsbewusstsein. Seine Einhaltung ist Voraussetzung für Vertrauen — und damit für jede Form der Mitwirkung im Trainings- und Betreuungsbetrieb.

Wurden in der Vergangenheit gravierende Verstöße gegen diese Grundsätze festgestellt, hat dies Konsequenzen. Solche Bewertungen erfolgen sorgfältig und verantwortungsvoll und bleiben unabhängig von persönlichen Unterstützungsbekundungen, öffentlichen Darstellungen oder symbolischen Aktionen bestehen. Maßgeblich ist allein der Schutz unserer Sportgemeinschaft, die Wahrung unserer Standards und das Vertrauen, das Sportlerinnen, Sportler und ihre Familien in uns setzen.

Wir weisen daher ausdrücklich jede Form der Relativierung, Verharmlosung oder öffentlichen Solidarisierung zurück, die geeignet ist, diese Grundsätze zu untergraben. Wer Verantwortung im Sport trägt oder tragen möchte, hat diese Maßstäbe zu respektieren. Unser Verband steht geschlossen für ihre konsequente Durchsetzung — ohne Abstriche, ohne Kompromisse und ohne Spielraum für Deutung oder Druck von außen.

Unser Verband steht für ein Sportumfeld, in dem Vertrauen, Respekt und Sicherheit nicht nur Schlagworte sind, sondern gelebte Praxis. Wir werden alles daran setzen, dass diejenigen, die Verantwortung tragen, ihrer Rolle gerecht werden, und, dass Verstöße gegen unsere Werte konsequent geahndet werden.

Bei Vorfällen oder Bedenken, die ihr erlebt oder mitbekommen habt, könnt ihr euch jederzeit anonym und sicher an den TRV wenden. „Ansprechpartner Prävention sexualisierter Gewalt“ im TRV ist Luca Flörcks (schutzstelle@radsport-thueringen.de / 0155 11 25 02 33). Wir arbeiten vertrauensvoll mit der professionellen Anlaufstelle „Schutz vor interpersoneller Gewalt / Kinderschutz im Thüringer Sport“ des LSB zusammen.

Das Präsidium des TRV

Nachruf

Im Januar ist mit Reiner Späth eine große Persönlichkeit unseres Sports von uns gegangen. Im Alter von 93 Jahren verstarb er und hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird. Über viele Jahrzehnte hinweg prägte er den Thüringer Radsport in besonderer Weise. Nicht nur als engagierter und stets verlässlicher Kommissär war er im Einsatz, sondern auch als Mensch, der mit Leidenschaft, Fachwissen und großem Verantwortungsbewusstsein unseren Sport bereicherte.

Reiner Späth war für viele ein Vorbild, ein geschätzter Ansprechpartner und ein fester Bestandteil der Radsportgemeinschaft. Sein Wirken und seine Verdienste werden unvergessen bleiben.

Wir trauern um einen außergewöhnlichen Menschen und danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen. Wir sprechen ihnen unser herzliches Beileid aus und wünschen ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft.