Kategorie: Allgemein

Friederike Stern und Lisa Klein für die Straßen WM…

Am kommenden Sonntag, dem 22.09.2019 beginnen im Britischen Yorkshire die UCI Straßenweltmeisterschaften. Dort fallen im Zeitraum vom 22.09.2019 – 29.09.2019 elf Entscheidungen in den verschiedenen Disziplinen.  

Wir freuen uns besonders, dass es auch Sportlerinnen aus unseren Reihen geschafft haben, vom BDR nominiert zu werden. Friederike Stern, die in diesem Jahr schon Deutsche Straßenmeisterin in der Klasse u19 weiblich werden konnte, wurde für das am 27. September 2019 stattfindende Straßenrennen der Juniorinnen über 92 Kilometer nominiert.

Außerdem vom BDR nominiert wurde Lisa Klein. Sie gewann bei der Straßen – EM in der Mixed Staffel und im Einzelzeitfahren die Silbermedaille sowie im Straßenrennen Bronze. In Yorkshire startet sie ebenfalls wieder in diesen drei Disziplinen und hofft auf weitere Medaillen. 

Wir drücken den Deutschen Sportlerinnen und Sportlern die Daumen, vor allem unseren beiden Thüringer Mädels. 

Bundesliga-Finale im Sauerland

Männer und Junioren kämpfen um den Gesamtsieg

Am kommenden Wochenende wird die Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga der Männer und Junioren entschieden.

Die Sauerland Rundfahrt  beendet am Sonntag die wichtige nationale Rennserie der Männer. Gestartet wird um 11:15 Uhr in Neheim. Das Ziel liegt nach 147 Kilometern am Kahlen Asten in Winterberg. Dazwischen liegen der Hirschberger Wald und die Bergwertungen „Zum Odin“ (km 73) und der „Rochus Kapelle“ (km 98).

Spitzenreiter der Liga ist derzeit   John Mandrysch von P&S Metalltechnik, der mit zwölf Punkten Vorsprung auf Hauptkonkurrent Jonas Rutsch (Team Lotto Kern Haus) die Tabelle anführt. Dritter ist Christopher Hatz vom Herrmann Radteam. In der Mannschaftswertung liegt das Herrmann Radteam mit 163 Punkten auf Platz 1 vor P&S Metalltechnik (156) und dem Team Sauerland NRW p/b SKS Germany (146).

Die Abstände sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung sind aber so knapp, dass die Entscheidung über den Gesamtsieg erst im Finalrennen fallen wird.

Das Bundesligafinale der Junioren wird ihm Rahmen der Deutschen Bergmeisterschaft in Eslohe im Sauerland ausgetragen. Der Start erfolgt am Samstag um 12:00 Uhr, der Zieleinlauf wird nach 85 Kilometern gegen 14:30 Uhr erwartet.

Fahrradtag der Geraer Schulen

Am 10. September fand der 2. Fahrradtag der Geraer Schulen statt. Organisiert wurde dieser Tag vom SSV Gera 1990 gemeinsam mit dem Karl Theodor Liebegymnasium (Gera) und dem Schulamt Ostthüringen. Unterstützt wurde diese Veranstaltung von der Sparkasse Gera-Greiz, der Radwelt Gera, den Maltesern, der Verkehrswacht Gera und weiteren Förderern. 

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb, der sich davon überzeugen konnte, dass alle hell­wach sind und sicher mit ihrem Rad den Weg zur Schule ge­fun­den hatten. „Ich wünsche mir, dass das, was ihr heute alles er­fahrt und lernt, dazu beiträgt, dass nicht nur heute Fahrradtag ist, sondern auch morgen und an den anderen Tagen“, so der Rat­haus­chef. Und weiter: „Radfahren zur Schule ist hilfreich, um sich frühzeitig gut im Straßenverkehr zurechtzufinden und es trägt zugleich dem Umweltgedanken Rechnung.“ Worte, die Christian Magiera als Vertreter des Thüringer Radsport-Ver­ban­des nur unterstreichen konnte.

An sechs Stationen konnten die Fünft- und Sechstklässler ihr Können mit dem Fahrrad testen sowie Wissenswertes erfahren und auffrischen.

Dirk Reinhold von der Verkehrswacht machte die Probe aufs Exempel. So galt es von den Schülern einen Fragebogen zu be­ar­bei­ten, darunter auch mit Fragen, die ansonsten Fahr­schü­ler bei der Prüfung beantworten müssen.

Zu Beginn übergab eine Schülergruppe von der Dix-Re­gel­schu­le an Ralf Zöller als Staffelstab symbolisch eine Luftpumpe, die dann 2020 an den Ausrichter des 3. Fahrradtag der Geraer Schu­len weitergereicht wird.

DM Einzelzeitfahren und Bundessichtung U17m/w

Am vergangenen Wochenende 14.09-15.09.2019 fanden die Deutschen Meisterschaften, im Einzelzeitfahren sowie ein Straßenrennen welches in die Bundessichtung zählt in Holtensen statt.

Am Samstag haben die Sportler/innen ein 10 Kilometer langes Einzelzeitfahren bestritten. Hier gab es von unseren Thüringer Sportlern beachtsame Ergebnisse. Franzi Arendt (RSC Turbine Erfurt) belegte einen starken 4. Platz mit nur 2 sec. Rückstand aufs Podium. 

Auch die Thüringer Jungs haben sich gegen die starke Konkurrenz gut behaupten können. Philipp Gebhardt (SV Sömmerda e.V.) belegte den 8. Platz mit nur 12 sec. Rückstand auf Platz 3.

Am Sonntag fand dann ein Straßenrennen statt, dies war das Finale für die Bundessichtung. Hier musste die weibliche Jugend 63 Kilometer und die männliche Jugend 81 Kilometer zurücklegen. Im Straßenrennen der weiblichen Jugend konnte sich Franzi Arendt (RSC Turbine Erfurt) den Sieg sichern. Außerdem in den Top 10, Lara Röhricht (SSV Gera 1990) auf Platz 6 sowie Tanja Spath (1. Radclub Jena) auf Platz 8.

Bei den Jungs belegte Kevin Genzmer (RSC Turbine Erfurt) Platz 11 sowie Philipp Gebhardt (SV Sömmerda e.V.) Platz 12.

LVM Bahn in Gera

Am vergangenen Samstag, dem 14.09.2019 wurden die Landesmeisterschaften der Alterklassen U13-U15 in Gera ausgetragen. Die Landesmeister wurden im Punktefahren, Einerverfolgung sowie in der Mannschaftsverfolgung ermittelt. 

Radprofi Konrad Geßner hat nach einem schweren Sturz seine…

Bereits in der Altersklasse U11 saß Konrad Geßner im Rennsattel und machte bereits in der U13 als Gesamtsieger der „Ostthüringen-Tour“ über drei Etappen im Raum Gera auf sich aufmerksam. In der U19 fuhr er im Thüringer Stevens Junior Team und gewann als Sieger der letzten Etappe auch den Gesamtsieg der „Cena Slovenska“ durch Slovenien. Vor allem profitierte Geßner bei den Zielankünften von seinen ausgeprägten Sprintqualitäten.

Nach dem ersten Männerjahr im Team Jenatec, wechselte er zum P&S-Team Thüringen unter Trainer Lars Wackernagel dem er viel zu verdanken hat, und gewann den „Westsachsenklassiker“ auf dem durch die Motorradrennen weltberühmten Sachsenring. 2016 wurde wohl die beste Saison von Geßner. Er gewann das UCI-Rennen der U23 „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt/M“, war Zweiter auf der letzten Etappe der „Tour de Berlin“, Deutscher U23-Vizemeister, Sieger des Bundesliagrennens in Düsseldorf und überraschender Sechster bei dem Massenspurt der Deutschen Straßenmeisterschaft in Erfurt unter anderem knapp hinter den Supersprintern Andre Greipel, der sich das Meistertrikot überstreifte, und Marcel Kittel.

Ein Jahr später wechselte Geßner zum deutschen Rad-Net Rose Team; wurde jeweils Zweiter der fünften Etappe der „Tour de Noemandie“, einer Etappe der „Fleche du Sud“ durch Luxemburg, einem UCI-Rennen in Polen und einer Etappe der „Tour de l´Avenir“ in Frankreich. Mit einem vielversprechendem dritten Platz bei der „Tour of Antalia“ in der Türkei startete er im Vorjahr für sein neues luxemburgisches Team Leopard Pro Cycling. Mitte März passierte dann der folgenschwere Massensturz bei der „Tour de Normadie“. Geßner flog über vor ihm auf der Straße liegende Fahrer, versuchte sich mit den Händen abzufangen und brach sich dabei beide Handwurzelknochen. Diese wurden zunächst geschient und später operiert. Insgesamt hatte er 14 Wochen Trainingsausfall und damit war die Saison auch gelaufen. Trotzdem trainierte er über  den Winter weiter. „Ich probiere es nochmal, damit ich nicht in ein, zwei Jahren Zweifel bekomme es nicht nochmal versucht zu haben und konzentriere mich komplett auf den Radsport“, war sein Plan. Nach dem Grundlagentraining kamen die ersten Rennen. Es rollte bei ihm schwer und dann ein bisschen besser, aber bis zum Sprung nach oben fehlte noch einiges. „Da ich keine nennenswerte Ergebnisse mehr schaffte, habe ich festgelegt meine Laufbahn zu beenden und meinen Vertrag in Luxemburg in beiderseitigen Einverständnis zum 31. August aufzulösen“, sagte der 23-Jährige dieser Zeitung. Immerhin kann Geßner bei 30 Siegen und 201 Platzierungen unter den ersten Fünfzehn auf eine recht erfolgreiche Laufbahn verweisen. Nach einem derzeitigen Praktikum beginnt der nunmehrige Ex-Rennfahrer an der Fachhochschule Erfurt ein duales Studium zum Bauingenieurwesen.

Silber für Christina Sperlich zur Junioren-WM in Frankfurt/Oder

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Bahnradsport in Frankfurt (Oder gab es Silber für die Teamsprint-Juniorinnen. Das Team mit Christina Sperlich (SV Sömmerda) und Alessa-Catriona Pröpster (Bahn-Team Rheinland-Pfalz) verlor im Finale in 34,640 Sekunden klar gegen China (34,146). Bundestrainer Jörg Winkler stellte seine Mannschaft nach der Qualifikation (35,358 Sek., Platz 4) um, für Katharina Albers (Bahn-Team Rheinland-Pfalz) kam Sperlich in das Team. Der Schachzug zahlte sich aus. In der Zwischenrunde setzte sich das Duo in 34,685 Sekunden gegen die USA durch und kam mit der schnellsten Zeit ins Finale und steigerte sich dort weiter – China war aber nicht zu schlagen. Christina Sperlich belegte in 35,908 außerdem den achten Platz im 500m Zeitfahren.

Im Teamsprint der Junioren gab es für Domenic Kruse (Schweriner SC), Laurin Drescher (ESV Lok Zwickau) und Julien Jäger (Turbine Erfurt) den undankbaren vierten Platz. In 45,058 Sekunden unterlag das Trio im kleinen Finale gegen Großbritannien (45,009). Gold ging völlig überraschend an Indien (44,625) vor Australien.
Europameister Julien Jäger (Turbine Erfurt) musste sich im Keirin-Finale mit Platz sechs zufrieden geben. Im Sprint musste er sich erst im kleinen Finale dem Niederländer Daan Kool geschlagen geben und belegte den vierten Platz. Im 1000m Zeitfahren wurde Julien Jäger Sechster, stellte aber in der Qualifikation in 1:01.514  einen neuen Thüringer Landesrekord auf.
Der deutsche Frauen-Vierer mit Finja Smekal (Pulheimer SC), Hanna Dopjans (RSV Irschenberg), Paula Leonhardt (SC Berlin) und Friederike Stern (RSV Elsleben) verpassten das angestrebte „kleine Finale“. Das Quartett wurde in seinem Lauf von Italien eingeholt, fuhr aber natürlich die 4000 Meter zu Ende. Die Uhren blieben bei 4:36,029 Minuten stehen – das bedeutete Platz sieben. „Wir haben gute Schritte nach vorn gemacht und sind hier unsere zweitschnellste Zeit nach dem deutschen Rekord gefahren. Für das kleine Finale hat es aber nicht gereicht“, sagte Bundestrainer Lucas Schädlich. In der 2000-Meter-Einerverfolgung der Juniorinnen belegte Friederike Stern vom RV Elxleben als beste Deutsche in 2:27,644 Minuten Platz 16.

Nina Hoffmann für WM nominiert

Nina Hoffmann vom MSC Pößneck wurde vom Bund Deutscher Radfahrer für die Weltmeisterschaften im Downhill nominiert. Diese finden vom 21.08.-01.09.2019 in Mont Sainte-Anne/Kanada statt.