Aktuelles

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Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga geht in die…

Am kommenden Wochenende (30./31.03.) geht die „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ in ihre neue Saison. In vier Rennkategorien, Männer, Frauen, Juniorinnen und Junioren kämpfen Deutschlands Top-Fahrer zwischen März und September um den Gesamtsieg dieser prestigeträchtigen Rennserie, die seit Jahren große Rennfahrer hervorbringt. Ob John Degenkolb, Christian Knees oder Tony Martin, sie alle haben ihre ersten Erfolge in der Bundesliga gefeiert.

25 Mannschaften haben in der Eliteklasse der Männer für die Bundesliga 2019 gemeldet. Die Top-Teams aus dem Jahr 2018 sind weiterhin dabei und werden auch wieder die Rennen bestimmen. Das Koblenzer Team Lotto-Kern Haus will erneut nach dem Sieg in der Mannschaftswertung greifen. Aber von Jahr zu Jahr wird das schwieriger, weil Mannschaften wie das Radteam Herrmann, Dauner, Heizomat-rad-net.de oder P&S Metalltechnik stärker geworden sind. In der Einzelwertung hatte P&S im letzten Jahr schon die Nase vorn: Philipp Walsleben siegte 2018 vor dem Koblenzer Jonas Rutsch und Christopher Hatz vom Team Herrmann. Neben den deutschen Teams sorgen Mannschaften aus Luxemburg, den Niederlanden und aus Litauen für internationales Flair und stärkere Konkurrenz.

Bei den Junioren gehört das Team Auto Eder aus Bayern, 2018 souveräner Gesamtsieger der Nachwuchsliga, auch 2019 zu den Favoriten. Wipotech Rheinland-Pfalz, das Schwalbe Team Sachsen, sowie die LV Mannschaften aus Berlin und Thüringen und das Holczer-Team sind die Jäger. Als neues Team präsentiert sich u.a. das von Sky-Profi Christian Knees unterstützte Team Dr. Joseph Billigmann. Bei der Teampräsentation der Mannschaft machte Knees noch einmal deutlich, wie wichtig die Bundesliga und die BDR-Sichtungsrennen für seine persönliche Entwicklung waren. „Ohne diese Rennen wäre ich nicht so weit gekommen“, sagte der Sky-Profi.

Das freute besonders BDR-Vize-Präsident Günter Schabel. „Der Stellenwert der Bundesliga ist ungebrochen. Sie ist das Fundament, auf dem wir den Leistungssport auf der Straße aufbauen,“ sagt Schabel, der wieder ein sehr gutes Meldeergebnis verzeichnen konnte. „Die Meldungen sind nahezu überragend. In Düren (Auftakt zur Männerserie) mussten wie einigen holländischen Mannschaften absagen, weil wir sonst zu viele Fahrer am Start gehabt hätten.“

Den Aufwärtstrend speziell in der Männerklasse sieht Schabel auch in der Deutschland-Tour begründet. Weil die zwei besten Mannschaften ein Startrecht bekommen, ist der Kampf um die Punkte größer geworden. „Die Deutschland Tour hat uns noch einmal einen Schub gegeben.“
Bei den Frauen stehen sieben Mannschaften am Start. Neu hinzugekommen ist das Team Igos um Bahn-Nationalfahrerin Lisa Küllmer, die mit zwölf Fahrerinnen die stärkste Mannschaft stellen. Nur das Team Stuttgart bringt genauso viele Fahrerinnen an den Start, während Belle Stahlbau mit drei Athletinnen die kleinste Mannschaft ist.

Bei den Juniorinnen haben sechs deutsche Teams gemeldet. Das sind zwei mehr als noch vor einem Jahr.

Die Bundesliga 2019 startet am kommenden Wochenende in Einhausen mit dem Traditionsrennen Rund um den Jägersburger Wald. Dort gehen allerdings nur die Junioren, die Frauen und die Juniorinnen an den Start. Für die Männerklasse beginnt die Liga am 7. April beim Eifelklassiker Rund um Düren und endet nach neun Wettbewerben am 22. September in Neheim. Das Abschlussrennen am Bilster Berg fällt 2019 weg.

Die Frauen und Juniorinnen, die erstmals ein identisches Rennprogramm bestreiten, gehen in diesem Jahr neben einigen Traditionsrennen wie Merdingen und Karbach erstmals in Dautphe an den Start und haben wieder einige Bahnrennen in Programm. Neben Oberhausen zählen die Deutsche Bahnmeisterschaft in Berlin und ein Bahnrennen in Darmstadt zur Bundesliga 2019. Für die weiblichen Rennklassen endet die Liga am 15. September mit einem Straßenrennen in Sebnitz.

„Wir konnten überwiegend auf erfahrene und langjährige Veranstalter zurückgreifen. Das gibt uns Planungssicherheit und zeigt auch, dass die Ausrichter mit der Liga zufrieden sind und uns gern unterstützen“, sagt Schabel.

Reinhard Schulze erhält die Silberne Ehrenplakette des TRV

Reinhard Schulze (SSV Gera) erhielt am Rande des Sponsorenabends der Ostthüringen Tour die Ehrenplakette des Thüringer Radsport-Verbandes in Silber – die bisher höchste Ehrung, die im TRV bisher vergeben wurde. Die Ehrung führte Knut Wesser – amtierender Präsident des TRV – durch.

Reinhard Schulze ist seit 1993 Geschäftsführer des SSV Gera 1990 e.V. In dieser Funktion steht der den Mitgliedern, dem Präsidium des Vereins und der Trainerschaft immer fest zur Seite.

Reinhard hat einen wesentlichen Anteil an den Erfolgen des SSV Gera. Er verantwortet die Pressearbeit, koordiniert die Beratungen im Verein, kümmert sich um die Statistiken, und auch um die Lizenzbeantragungen und organisiert die Finanzverwaltung. Kurzum: Er macht das, was eigentlich keiner im Verein gerne machen will. Dazu trifft man ihn täglich auf der Radrennbahn an. Seine kommunikative Art und seine Bereitschaft, jederzeit ein offenes Ohr für die Anliegen aller zu haben, ist dabei Motor für seine Anerkennung und den Erfolg. Seine exakte Arbeitsweise, seine Ausdauer und seine Bereitschaft zu entscheiden, helfen dabei.

Unvergessen bleibt sein Engagement nach dem Elster-Hochwasser 2013, nachdem er in Kleinstarbeit alles überfluteten Dokumente aus der Geschäftsstelle rettete. Auch der Umzug dieser auf die Radrennbahn verlief danach größtenteils unter seiner Regie.

Reinhard Schulze ist stets an einer Zusammenarbeit mit den anderen Radsportvereinen interessiert. So unterstützt er beispielsweise auch die Radfahrer des RFK Solidarität Gera. Darüber hinaus ist Reinhard immer Teamplayer unter den Ehrenamtlern im SSV Gera, er selbst übernimmt dabei gern die Integration junger Menschen in die Sportstrukturen des Vereins.

In seiner Funktion als Geschäftsführer koordinierte er fast 17x die Austragung der OstthüringenTour. Außerdem ist er verantwortlich für die Organisation von mindestens 200 Bahnrad-Veranstaltungen auf der Geraer Piste. Zudem leitete er die Organisation bei unzähligen Landesmeisterschaften auf der Straße.

Klein auf dem Podium

Die deutschen Verfolgerinnen sind Weltklasse: Bei den Weltmeisterschaften in Pruszkow gewannen Lisa Brennauer und Lisa Klein (Erfurt) Silber und Bronze in der 3000-m-Einerverfolgung.

Glücklich jubelte Lisa Klein über ihre Bronzemedaille. Sie gewann das kleine Finale gegen die Neuseeländerin Kirstie James souverän mit fast fünf Sekunden Vorsprung. „Ich bin total glücklich, das ist meine erste Einzelmedaille. Mein Papa hat mir heute Morgen noch gesagt, ich soll einen raushauen“ freute sich die Erfurterin über den Triumph in Pruszkow. „Ich wusste schon nach dem Vierer, dass ich eine gute WM-Form habe, bin super stolz, wie wir da agiert haben, auch wenn wir keine Medaille gewinnen konnten.“
Der Vierer der Frauen – auch mit Lisa Klein – fuhr bei den Weltmeisterschaften in Pruszkow auf den sechsten Platz. „Wir hatten insgeheim gehofft, ins kleine Finale zu kommen, aber auf dem Weg dahin lagen ein paar Stolpersteine,“ meinte die Europameisterin in der Einerverfolgung, Lisa Brennauer. Sie meinte die gesundheitlichen Probleme von Charlotte Becker und Gudrun Stock, die in Polen nicht ihre gewohnte Form abrufen konnten. „Im Vierer müssen halt vier Fahrerinnen hundertprozentige Leistung zeigen, das ging heute nicht“ sagte Brennauer. „Auf dem letzten Kilometer ist es auch mir schwer gefallen, mitzuziehen.“ Auch Lisa Klein hatte vom kleinen Finale geträumt. „Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, deutschen Rekord zu fahren, aber dazu braucht es vier gesunde Fahrerinnen,“ sagte die Erfurterin, die für sich persönlich Fortschritte sieht. „Ich bin sehr stolz, hier bei meiner ersten Elite-WM starten zu können.
Im 1000-Meter-Zeitfahren belegte Marc Jurczyk in einer Zeit von 1:01, 569 Minuten den achten Platz. Pauline Grabosch (beide Erfurt) fuhr im 500-m-Zeitfahren der Frauen auf Platz 15.

Deutscher Meister im Radwandern, zum 2.Mal!

Alljährlich werden vom Bund Deutscher Radfahrer die aktivsten Radwandervereine des ganzen Landes ermittelt. Grundlage dafür sind die von den Sportfreunden der Radvereine gefahrenen Kilometer. Alle Gruppenfahrten mit über 4 Personen werden gezählt. Als Nachweis über durchgeführte Fahrten dienen Teilnehmerlisten mit Durchgangsstempeln von z.B. Geschäften oder Hotels an der Strecke. Die Fahrten werden dazu in einer Wertungskarte eingetragen, die der Wanderfachwart des Vereins führt.

Der Radfahrerklub Solidarität 1895 Gera zählt seit mehreren Jahren zu den aktivsten Vereinen in Deutschland und belegte bei der Jahresauswertung vom BDR stets vordere Plätze. Im Jahre 2016 konnte der Geraer Verein erstmals in der Bestenliste den 1.Platz belegen und so den begehrten Siegerpokal erringen. Anzumerken sei, dass der Radsportverein aus Gera mit seinen Platzierungen der einzige aus Thüringen und Ostdeutschland ist, der gegen die Konkurrenz, vor allem aus Nord- und Westdeutschland bestehen kann.
Nachdem man im Jahr 2017 den 2.Platz belegte und somit Vizemeister wurde, ist es im Jahr 2018 wieder gelungen, alle anderen Vereine hinter sich zu lassen und zum 2.Mal Deutscher Meister zu werden. Dabei wurden bei 222 Fahrten von den 78 Radsportlern und 25 Gastfahrern insgesamt 148.038 nachgewiesene km zurückgelegt. Auf dem 2.Platz mit 129.712 km folgten die Sportfreunde aus Hagen und auf dem 3.Platz mit 121.254 km die Radwanderer aus Kiel. Die Ehrung des Radfahrerklub Solidarität 1895 Gera mit Überreichung des Jade-Pokals wird im Mai diesen Jahres zur Etappe der LOTTO Thüringen Ladies Tour in Gera vorgenommen.

Radmarathon-Kalender 2019 veröffentlicht

Im Januar planen viele Radsportler ihre Saison und der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat mit seinem Radmarathon-Cup Deutschland ein dickes Brett zu bieten. 20 Radmarathons der Extra-Klasse fasst der BDR in einer besonderen Serie zusammen, die seit 1990 durchgeführt wird und die Langstreckenfahrer nunmehr in seiner 30. Saison begeistert. BDR-Koordinator Horst Schmidt hat ganze Arbeit geleistet und kann jetzt einen regional und terminlich ausgewogenen Kalender präsentieren. „Wir freuen uns über die Bereitschaft unserer BDR-Vereine, bei dieser bundesweiten Serie mitzuwirken. Dabei können wir auf bewährte Ausrichter zurückgreifen, auf Wiedereinsteiger und auf ganz neue Mitglieder unserer Radmarathon-Familie.“ Bevor die einzelnen Veranstaltungen im Frühjahr 2019 ausführlich präsentiert werden, können sich die Freunde der langen Strecke bereits jetzt die Termine notieren. 5 von 20! Wer fünf dieser Radmarathons fährt, bekommt kostenlos das exklusive BDR-Radmarathon-Cup-Finisher-Trikot. Super-Finisher wird, wer 10 der 20 Radmarathons fährt.

2019 RMCD Grafik
2019 RMCD Übersicht

Jugendfördercup startet in die Saison 2019

Der Radnachwuchs des TRV ist in die neue Wett­kampf­saison gestartet. Am vergangenen Samstag fand der Auftaktwettbewerb des Jugendfördercup der SV SparkassenVersicherung, der Crosslauf im und um das Areal der Geraer Radrennbahn, statt.

Die Begeisterung für die abgesteckte ca. 900m lange Runde hielt sich bei den Aktiven in Grenzen. „Die Strecke hat schon ihre Tücken. Gerade die Treppe bricht den Rhythmus. Diese hoch zu laufen ist schon anstrengend und danach folgte noch ein kleiner Anstieg. Da wird schon jede einzelne Runde zu einer Herausforderung. Und diesen Anstieg müssen die Jungs der U15 gleich vier Mal bewältigen“, erläutert TRV-Trainerin Heike Schramm.

Als erstes am Start waren die Teilnehmer der Altersklasse Anfänger/U9, die Kirstin Oettler von der SV Spar­kas­sen­Ver­si­che­rung General­agentur Kirstin Oettler mit Startschuss auf die Cross-Strecke schickte. 

„Crosslauf, Athletiktest – nicht jeder unter den Radsportlern ist darüber glücklich. Dennoch sind solche Trainingseinheiten eine Art Ausgleich zu einer sonst eher einseitigen Bewegung auf dem Rennrad“, begründet Heike Schramm die trainings­me­tho­di­sche Notwendigkeit solcher Wettbewerbe.
Am Start waren 142 Sportlerinnen aus 16 Vereinen, darunter 13 Thü­rin­ger Radsportvereine. Das größte Starterfeld mit 36 Teil­neh­mern stellte der gastgebende SSV Gera, gefolgt mit 20 vom RSC Turbine Erfurt und jeweils 13 vom RC Jena und vom RSC Waltershausen-Gotha.
Nach dem ersten Crosslauf folgt nun am kommenden Sonntag in der Leichtathletikhalle in Erfurt der erste Athletiktest der neuen Saison.

Ergebnisse gibt es hier:

http://ssv-gera.de/ergebnis2018/20181110-ergebnis.pdf

TRV bildet Kampfrichter aus

Fünf neue Kampfrichter begrüßt der TRV in den Reihen seiner Funktionäre. Nach einer Ausbildung am vergangenen Sonntag warten auf die „Neulinge“ nun in der kommenden Saison auf die ersten Bewährungsproben in den Radrennen Thüringens. Sie können bei allen Radrennen in Thüringen – sogar bis auf internationaler Ebene – mitarbeiten.

Die Ausbildung umfasste „Handwerkstechniken“ der Kampfrichterarbeit, wie das Schreiben von Rundenprotokollen, dem Erstellen von Ergebnissen und dem Backup eines Zeitfahrens. Eingesetzt werden können die neuen Kampfrichter in allen Rennsportdisziplinen. Die Veranstaltung fand auf der Radrennbahn in Gera statt. Der dortige Verein stellte auch einen Großteil der neuen Kampfrichter.

Thüringer Sportlerwahl 2018 – Fans können erstmals Kandidaten für…

Am 24. Oktober startet die Wahl der „Thüringer Sportler des Jahres 2018“ – organisiert durch den Landessportbund Thüringen, die Stiftung Thüringer Sporthilfe und den Thüringer Sportjournalistenclub. Bei der 28. Thüringer Sportlerumfrage gibt es eine Premiere. Erstmals wird vor der Nominierung der 24 Kandidaten durch eine Fachjury die Öffentlichkeit nach ihren Vorschlägen gefragt. Vom 15. bis zum 21. Oktober können alle Sportfans vorschlagen, wer es auf die Liste für die möglichen Kandidaten in den drei Kategorien Sportlerin, Sportler und Mannschaft schaffen soll. Die finale Auswahl trifft dann die Jury am 23. Oktober.

Diese Neuerung ist logische Konsequenz: schließlich gibt es zahlreiche erfolgreiche Thüringer Sportler in den vielfältigsten Sportarten und auch die Sportfans sind echte Experten und wissen genau, wer eine Nominierung verdient hat. Damit niemand vergessen wird und auch die Chance hat, als Kandidat bei der Wahl dabei zu sein, haben sich die Ausrichter für diese öffentliche Erweiterung entschieden und freuen sich auf eine interessante Mischung.

Bei den Vorschlägen sind folgende Kriterien zu beachten und zu benennen: Name und sportlicher Erfolg im Jahr 2018 sowie gegebenenfalls die Mitgliedschaft oder das Startrecht für einen Thüringer Verein. Wenn die Sportler aktuell nicht Mitglied in einem Thüringer Sportverein sind, muss der aktuelle Lebens- und Trainingsmittelpunkt in Thüringen liegen oder die sportliche Ausbildung im Freistaat erfolgt sein.

Jeder Teilnehmer kann maximal drei Vorschläge pro Kategorie (Frauen, Männer, Mannschaft) einreichen. Sollten die Kriterien erfüllt sein, werden die Nennungen der Fachjury am 23. Oktober präsentiert. Am 24. Oktober ab 0.00 Uhr startet die öffentliche Abstimmung und läuft bis zum 6. Dezember. Die Gewinner der Sportlerumfrage 2018 werden am 6. April beim Ball des Thüringer Sports 2019 in Erfurt geehrt. In das Wahlergebnis der Publikumswahl fließen zudem die Stimmen der Thüringer Sportjournalisten und der Sportgremien als Votum ein.

Die Vorschläge für die individuellen Kandidaten können per E-Mail bis zum 21. Oktober eingereicht werden an info@ball-des-thueringer-sports.de sowie auf der Facebook-Seite vom Ball des Thüringer Sports.

Der Jury 2018 gehören an:

prominente ehemalige Sportler:

Ariane Friedrich (Hallen-Europameisterin und Vize-Weltmeisterin im Hochsprung)

Sebastian Lang (EM-Bronze Einzelzeitfahren, siebenmaliger Teilnehmer Tour de France – drei Etappen Träger des Bergtrikots)

prominenter Trainer:

Gerald Hönig (2014 – 2018 Nationaltrainer Biathlon-Nationalkader Frauen, aktuell Bundestrainer Schießen für alle Lehrgangsgruppen)

drei Vertreter des Thüringer Sportjournalistenclubs:

Marco Alles (Thüringer Allgemeine)
Axel Eger (Thüringer Allgemeine)
Thomas Sprafke (Freies Wort)

drei Vertreter des Sports:

Rolf Beilschmidt (Hauptgeschäftsführer Landessportbund Thüringen)
Dr. Bernd Neudert (Leiter Olympiastützpunkt Thüringen)
Dr. Kuno Schmidt (1. Vorsitzender Stiftung Thüringer Sporthilfe)

Termine U11-U15 Winterhalbjahr 2018/2019

Für die Altersklassen U11-U15 – Bereich Rennsport stehen für das Winterhalbjahr 2018/2019 folgende Termine fest:

  • 27. Oktober 2018 (Samstag): Athletik-Lehrgang D2-Kader – gesonderte Einladung
  • 10. November 2018 (Samstag): Crosslauf Gera
  • 18. November 2018 (Sonntag): Athletiktest Erfurt
  • 3. Februar 2019 (Sonntag): Crosslauf Meiningen
  • 24. Februar 2019 (Sonntag): Athletiktest Erfurt

Die Crossläufe und die Athletiktests sind Bestandteil des Thüringer Fördercups 2019 der SV SparkassenVersicherung.

Radsporttrainer Steffen Uslar durch die Thüringer Sporthilfe geehrt

Nach dem historischen Luthersaal des Augustinerklosters in Erfurt, dem Schloss Friedenstein in Gotha, dem Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden, dem Schillermuseum Weimar und der Leuchtenburg bei Kahla, bot diesmal das Panoramamuseum Bad Frankenhausen mit dem Monumentalbild von Werner Tübke, die Kulisse für die Trainerförderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe. Im Vorfeld der Ehrung gab es für die erfolgreichen Nachwuchstrainer einen Einblick in die Entstehung, Umsetzung und die Darstellung dieses einmaligen Meisterwerkes.

 

Seit 2012 hat die Stiftung mit der Trainerförderung ein ihr schon immer am Herzen liegendes Thema auch in ihrer Förderrichtlinie/Satzung und einer eigenen Veranstaltung nur für Trainer verankert. Aus den Vorschlägen der Thüringer Landesfachverbände wählte der Vorstand der Stiftung zehn Nachwuchstrainer für diese dotierte Förderung aus. „So wie wir für die Athleten eine ergänzende Fördereinrichtung sind, so binden wir jetzt die Trainer in diese Förderung mit ein. Die Trainer sind die wichtigste Bezugsperson im leistungssportlichen Entwicklungsprozess. Wir verstehen die Auszeichnung an erster Stelle als eine Anerkennung und Würdigung der Leistungen der Trainer im Nachwuchsbereich. Sie ist zugleich ein ergänzender Baustein zu den Leistungen, die der LSB, OSP und die Thüringer Sportfachverbände gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen im Bereich der Trainerfinanzierung aufbringen.“ sagte Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung in seiner Begrüßung vor den geladenen Gästen.

Thüringen Sportministers und zugleich Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Helmut Holter sprach in seinem Grußwort den Trainern seinen Dank aus: „Wir würdigen mit dieser Ehrung ihre Leistungen und sagen damit einerseits Danke, für all Ihren Einsatz bei Wind und Wetter.

Andererseits ist es uns eine Herzensangelegenheit, die Wertschätzung des Trainerberufes in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. Der Thüringer Landesregierung ist die besondere Bedeutung von Trainern und Betreuern durchaus bewusst. Aus diesem Grund haben wir die dauerhafte Sicherung der Förderung von Landes- und Stützpunkttrainern im Landeshaushalt fest verankert.“ Dass der Trainer nicht nur Trainer ist, zeigte sich auch in den Laudatien, die teilweise von ehe-maligen und aktiven Athleten oder Trainerkollegen gehalten wurden. Auch wenn die sportliche Ausbildung im Fokus des Trainers steht, so ist der Trainer auch als Organisator, Fahrer, „Kindermädchen“, manchmal Physiotherapeut und vor allem als Psychologe gefragt. Er ist die wichtigste Bezugsperson für den Athleten und sowohl beim Jubeln mit dem Sportler über dessen Erfolge, als auch oft als Trostspender im Einsatz.

 

Seit Gründung der Stiftung zeichnete man im Rahmen der Nachwuchsförderung bzw. bei den Berufungsveranstaltungen für die Förderkreise Trainer mit Sachpräsenten aus, jetzt ist die Förderung der Trainer auch finanziell untersetzt. Bisher wurden 54 Thüringer Nachwuchstrainer mit der Trainerförderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe geehrt.

 

Einer dieser Nachwuchstrainer ist der seit 2013 für den Thüringer Radsport-Verband tätige Steffen Uslar. Er ist am Landesleistungszentrum in Erfurt tätig.

 

Im Jahr 2017 konnte er sich über die deutschen Meistertitel von Friederike Stern und Lucia Höfig in der Mannschaftsverfolgung, Vanessa Wolfram im Omium und Platz 3 Manschaftsverfolgung auf der Bahn freuen.

Mit Vanessa Wolfram und Lena-Charlotte Reißner schafften gleich 2 Sportlerinnen 2017 die Nominierung zu den Juniorenweltmeisterschaften auf der Bahn in Montichiari. Friederike Stern wurde vom BDR zu den EYOF in Györ nominiert und errang einen hervorragenden 6. Platz im Einzelzeitfahren. 2018 wurden Friederike Stern und Lena-Charlotte Reißner 3. zur JEM und belegten einen guten 6. Platz in der Mannschaftsverfolgung zur JWM auf der Bahn. Mit Dorothea Heitzmann wurde nun eine weitere Sportlerin aus der erfolgreichen Trainingsgruppe zu den Juniorenweltmeisterschaften auf der Straße für das Straßenrennen und Zeitfahren nominiert. Ihr drücken wir für Ende September ganz fest die Daumen.

 

Damit formte Steffen Uslar nicht nur Medalliengewinner bei deutschen Meisterschaften, sondern legte auch die Grundlage dafür, dass Athleten in den Bundeskader berufen worden und bei internationalen Rennen und auch Weltmeisterschaften im Juniorenbereich am Start stehen.