Aktuelles

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Neuausbildung C-Trainer Rennsport

Der Thüringer Radsport-Verband e.V. führt 2017/2018 eine Neuausbildung zum Erwerb der Trainer C-Lizenz (Schwerpunkt Rennsport) durch. Die Ausbildung umfasst 90 LE
(1 Lernheit (LE) = 45min) und wird mit einer Lehrprobe sowie Prüfung abgeschlossen.

Teilnahmevoraussetzungen Trainer C:
Mindestalter 17 Jahre, Absolvierung des Grund- und Aufbaulehrgangs Fachübungsleiter (Bescheinigungen müssen bei
Lehrgangsbeginn vorliegen, bzw. die Anmeldung zum Aufbaulehrgang muss vorgelegt werden), mindestens zweijährige Funktion/Aktivenlaufbahn im Radsportverein (Bestätigung durch den Verein), Erste-Hilfe-Ausbildung (nicht älter als zwei Jahre).


Termine:
28.10. – 29.10.2017    16 LE    Sportgymnasium Erfurt 
25.11. – 26.11.2017    16 LE    Sportgymnasium Erfurt

die weiteren Termine werden dann mit Beginn des Lehrgangs bekannt gegeben.

Kosten:
175,00 € pro Person für Mitglieder in Vereinen des Thüringer Radsport-Verbandes
280,00 € pro Person für BDR Mitglieder anderer Landesverbände

Der Betrag beinhaltet Lehrgangskosten. Übernachtung an den Lehrgangsorten muss selbstständig organisiert werden, Übernachtungskosten müssen von den Teilnehmern selbst getragen werden.

Meldeschluss: 29.09.2017

(Anmeldung per E-Mail: hauspurg@radsport-thueringen.de)


Medaillenjagd in Italien

Am Mittwoch beginnen die Bahn-Weltmeisterschaften des Nachwuchses U19 im italienischen Montichiari, zu denen der BDR mit insgesamt 18 Sportlerinnen und Sportlern angereist ist. Bei den Titelkämpfen vom 23. bis 27. August in Montechiari in Italien werden jeweils zehn Titel, sowohl in der weiblichen als auch in der männlichen Rennklasse U19 vergeben.

Herausragende Athletin mit zwei Goldmedaillen im Sprint und 500-m-Zeitfahren war im vergangenen Jahr Pauline Grabosch, die altersmäßig inzwischen zu den U23-Frauen gewechselt ist. In ihre Fußstapfen sollen Lea-Sophie Friedrich und Emma Götz treten. Friedrich gewann bei der EM vor vier Wochen Silber im Sprint, 500-m-Zeitfahren und im Teamsprint zusammen mit Götz.
Im Kurzzeitbereich der Junioren gab es vor einem Jahr Bronze im Teamsprint. Vom damaligen Trio ist noch der Schweriner Carl Hinze übrig geblieben, der mit den beiden Pfälzern Timo Bichler und Elias Edbauer starke Teamkollegen an seiner Seite weiß. Die 1000-m wird vermutlich der Deutsche Meister Valentin Schumann bestreiten.
Unter den sechs Junioren, die der BDR nach Italien schickt, sticht vor allem Max Gehrmann aus Erfurt hervor, der bei den Deutschen Meisterschaften zwei Einzeltitel (Einerverfolgung und Punktefahren) holte.

Die Thüringer im WM-Aufgebot:

Ausdauer Junioren

Jannis Peter (SSV Gera)
Banzer, Johannes (1. RC Jena)
Gehrmann, Max (Turbine Erfurt)

Ausdauer Juniorinnen

Reißner, Lena Charlotte (SSV Gera)
Wolfram, Vanessa (RSC Turbine Erfurt)

Kurzzeit Juniorinnen
Götz, Emma (RSV Elsleben)

 

WM-Zeitplan

Mittwoch, 23. August
Teamsprint Junioren
Teamsprint Juniorinnen
Scratch Juniorinnen

Donnerstag, 24. August
Mannschaftsverfolgung Junioren
Mannschaftsverfolgung Juniorinnen
Scratch Junioren
Keirin Junioren

Freitag, 25. August
Einerverfolgung Junioren
Punktefahren Junioren
Sprint Juniorinnen
Omnium Juniorinnen

Samstag, 26. August
Omnium Junioren
Sprint Junioren
500-m-Zeitfahren Juniorinnen
Einerverfolgung Juniorinnen
Madison Juniorinnen

Sonntag, 27. August
1000-m-Zeitfahren Junioren
Madison Junioren
Keirin Juniorinnen
Punktefahren Juniorinnen

Grabosch U23-Europameisterin im 500-Meter-Zeitfahren

Anadia (rad-net) – Pauline Grabosch (RSC Turbine Erfurt/Erdgas.2012) hat sich überlegen den Europameistertitel im 500-Meter-Zeitfahren der Frauen U23 geholt. Die 19-Jährige dominierte den Wettbewerb und blieb in 33,703 Sekunden als einzige Starterin unter der 34-Sekunden-Marke und fuhr damit auch neue persönliche Bestzeit. Mit über sieben Zehntelsekunden Rückstand belegte Olena Starikova (34,423/Ukraine), gegen die sich Grabosch gestern noch im Sprint-Finale geschlagen geben musste, den zweiten Platz. Kyra Lamberink (34,562/Niederlande) wurde Dritte.

Im Keirin der Juniorinnen erreichte Lea Sophie Friedrich (RST Dassow) das Halbfinale. Sie gewann die erste Runde. Bei den Junioren kam Elias Edbauer als Sieger seines Laufes ebenfalls ins Halbfinale, während Valentin Schumann als Dritter in den Hoffnungslauf musste, und dort als Zweiter auch noch die nächste Runde erreichte.

Im Omnium der Frauen U23 hat Gudrun Stock zur Halbzeit eine gute Ausgangslage. Nach den ersten zwei von vier Rennen liegt sie auf dem vierten Rang. Nachdem sie im ersten Rennen, dem Scratch Rang acht belegt hatte, gewann sie die Temporunden. Sie hat mit 66 Zählern nur zwei Punkte Rückstand zum Bronzerang, auf dem derzeit Eleanor Dickinson (Großbritannien) liegt. Agenführt wird das Klassement von der U19-Straßen-Weltmeisterin Elisa Balsamo (Italien) mit 72 Punkten, gefolgt von der Straßen-Weltmeisterin der Frauen, Amalie Dideriksen (70/Dänemark).

Bei den Männern U23 ist Erik Schubert nach zwei Wettbewerben 14. Es führt Mark Stewart (76/Großbritannien) vor Niklas Larsen (72/Dänemark) sowie vor den punktgleichen Rui Oliveira (Portugal) und Mark Downey (beide 66/Irland).

Sowohl im Keirin als auch im Omnium fallen heute im Velodrom von Anadia (Portugal) noch die Entscheidungen. Weiter werden die Medaillen im Punktefahren der Junioren und Juniorinnen sowie im Sprint der Männer U23 vergeben.

Trauer um Erfolgstrainer Jochen Wilhelm

Die Toten sind nicht fort, sie gehen mit. Unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.

Mit Trauer und Anteilnahme geben wir Nachricht vom Tod unseres ehemaligen Bahnrad-Trainers Jochen Wilhelm (geboren am 1. Februar 1943, verstorben am 8. Juli 2017).

Mit ihm verlieren wir einen engagierten Sportfreund und leidenschaftlichen Trainer. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Das Mitgefühl des Präsidiums, der hauptamtlichen Mitarbeiter sowie Trainer und aller Mitglieder des Thüringer Radsport-Verbandes gilt seiner Frau Annemarie, seinen Kindern sowie allen Angehörigen.

Gut ein Vierteljahrhundert hat Jochen Wilhelm eine Vielzahl von Sprinttalenten des Verbandes über die nationale Spitze zu Welterfolgen geführt. Darunter die späteren Bronzemedaillengewinner bei Olympischen Spielen René Enders und Robert Förstemann wie auch einst Michael Seidenbecher.

Er war einer der Großen seiner Zunft, der stets nach Lösungen und neuen Wegen bei der Entwicklung von Talenten gesucht hat. Darüber hinaus war Jochen Wilhelm für seine Sportler mehr als nur ein Trainer. Geschätzt wurde auch seine kollegiale Art in der Trainerschaft. Fachliches Können und Fingerspitzengefühl prägten seine Arbeit, so dass Jochen Wilhelm auch nach seinem Wechsel in den Ruhestand stets mit Rat und Tat seinen Nachfolgern wie auch den Athleten engagiert zur Seite stand.

Sein Name wird für immer und ewig mit den erfolgreichen Athleten, wie Kristina Vogel, die er bis zu seinem Ruhestand zu sechs Juniorenweltmeistertiteln führte, Marcel Kittel, der diesjährige Tour-Star sowie Maik Landsmann und Mario Kummer verbunden sein. Beide Letztgenannten wurden mit dem DDR-Straßenvierer 1988 in Seoul Olympiasieger.

Zu seinen Schützlingen zählte auch René Wolff, Olympiasieger im Teamsprint 2004 und Weltmeister im Sprint 2005.

Mit dem mehrfachen Weltmeister im Straßen-Einzelzeitfahren Tony Martin arbeitete Wilhelm vor Olympia 2016 in Rio noch im Kraftbereich zusammen.

Klein siegt bei DM Straße – Stern verteidigt Gesamtführung…

Lisa Klein (Cervèlo-Bigla) ist die neue Deutsche Meisterin der Elite Straße. Nach einem knapp verpassten Podestplatz im Einzelzeitfahren gelang ihr trotz der Hitze in Chemnitz ein hervorragendes Ergebnis im Kampf um den Titel.

Im Einzelzeitfahren fuhr Corinna Lechner als Einzelstarterin auf den sechsten Platz und entschied so die Bundesligawertung der Frauen für sich.

Auch im Nachwuchsbereich der Deutschen Meisterschaften in Linden wurden gute Ergebnisse erzielt. Mit Miriam Zeise bei den Schülerinnen und Jacob Geßner bei den Junioren, fuhren die Thüringer im Einer Straße auf den jeweils zweiten Platz. Friederike Stern vom RV Elxleben konnte trotz ihres siebenten Platzes die Gesamtführung der BDR-Jugendsichtung verteidigen und schaffte damit die Nominierung zur EYOF in Györ/Ungarn.

Uwe Jahn für weitere drei Jahre an der Spitze…

13. TRV-Verbandstag bestätigt – Radsport bleibt die Nummer 1 in den Thüringer Sommersportarten

Uwe Jahn wurde auf dem 13. Verbandstag des Thüringer Radsport-Verbandes für weitere drei Jahre in seiner Funktion als Präsident bestätigt, was für eine erfolgreiche, kontinuierliche Verbandsarbeit spricht und das in der Sportart  Radsport in all seinen Fassetten und seiner Vielfältigkeit.

Bad Blankenburg. „Was wir geleistet, was wir in Bewegung gehalten haben und das mit einem perspektivischen Blick in die Zukunft“, gab Uwe Jahn, Präsident des Thüringer Radsport-Verbandes, die inhaltliche Richtung für den 13. TRV-Verbandstag vor, der am vergangenen Samstag in der Landessportschule Bad Blankenburg stattfand. Prof. Dr. Stefan Hügel,  Vizepräsident Breitensport beim Landessportbund Thüringen, verwies in seinem Grusswort darauf, dass der Radsport weiterhin die erfolgreichste und leistungsstärkste Sommersportart in Thüringen ist und es fehle nicht mehr viel, sogar zur erfolgreichsten Sportart im gesamten Thüringer Sport zu werden. Ganz soweit wollte Uwe Jahn dann aber nicht gehen. Er sieht in dieser Aussage eher eine Herausforderung, mit dem Ziel, den Abstand zur führenden Sportart, dem Wintersport, weiter zu verkürzen.

Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Die im vergangenen Sportjahr erzielten Erfolge, so der TRV-Präsident, sind Ausdruck einer kontinuierlichen Arbeit in den Vereinen, bei der Umsetzung  der vom Verband beschlossenen Konzepte zur Entwicklung des Nachwuchsleistungsport bis hin zum Spitzensport.

So verwies Uwe Jahn auf die großartigen Erfolge von Maximilian Dörnbach, Richard Aßmuss, Marc Jurzik, Jan May und Pauline Grabosch im Bahnradsport mit insgesamt acht Medaillen bei Juniorenwelt- und Europameisterschaften und U23-Meisterschaften. Besonderer Beachtung gelten dabei der U23-EM-Titel von Maximilian Dörnbach im 1000m Zeitfahren sowie die beiden Juniorenweltmeistertitel von Pauline Grabosch im 500m Zeitfahren und im Sprint.

Durchbrochen sei auch die Durststrecke der letzen zwei bis drei Jahren im Straßenradsport der U23. Als erfreulich wertete der TRV-Präsident das Abschneiden von Konrad Gessner, der bei der Deutschen U23-Straßenmeisterschaft im Vorjahr Platz zwei belegte und im gleichen Jahr sich bei der Deutschen Straßenmeisterschaft der Elite auf Rang sechs in die Ergebnisliste eintrug und als Nationalmannschaftskader berufen wurde. Im Nachwuchsbereich der Altersklassen U15 bis U19 konnten 2016 bei den Deutschen Meisterschaften insgesamt 21 Medaillen eingefahren werden, darunter 11 Gold-, 6 Silber- und 4 Bronzemedaillen.

Mit Kristina Vogel, René Enders, Kersten Thiel, Gudrun Stock und Lisa Klein vertraten gleich sechs Athleten erfolgreich die Thüringer Farben und stellten somit den Hauptanteil des Kaderaufgebotes  des Freistaates.

Uwe Jahn erinnerte an den Olympiasieg von Kristina Vogel im Sprint, der Bronzemedaille im Teamsprint, an die zweiten Plätze von René Enders im Teamsprint und Kerstin Thiele in der 4000m Mannschaftsverfolgung, an die ausgezeichneten Platzierungen und errungenen Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften 2016 im Straßen- und Bahnradsport, speziell die Erfolge von Lisa Klein, Marcel Kittel, John Degenkolb, André Greipel und Toni Martin wie auch der 3. Platz durch Harriet Rücknagel vom RSV Raderberch bei den Deutschen Meisterschaften im Downhill der Frauen. Beachtlich auch die Ergebnisse bei Deutschen Meisterschaften in den nichtolympischen Disziplinen wie Radball und Kunstradfahren.

Weiter vorangekommen sei man auch hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit, und das nicht zuletzt durch die Schaffung von Strukturen mit denen den Athleten auch eine Perspektive  im U23-Bereich und darüber hinaus geboten wird, wie im Ausdauerbereich mit dem U23 P & S Team Thüringen, dem Thüringer Sprintteam sowie im Frauenbereich mit dem Team Maxx-Solar LINDIG Woman Cycling.

Weitere Impulse erhofft sich Uwe Jahn mit der Umsetzung des Reformpapiers des DOSB, merkte aber kritisch an, dass es zwar in seinen Grundzügen bereits Anfang Dezember 2016 verabschiedet wurde, aber erst ab 2019 vollumfänglich greifen soll, was bedeutet, erst im letzten Jahr vor den Sommerspielen. Unabhängig davon hält der TRV an der Fortschreibung  seines Regionalkonzeptes fest, welches in den kommenden Wochen in den betreffenden Vereinen vorgestellt und mit ihnen besprochen wird. „An der bisherigen Struktur des Nachwuchs-Leistungssports im TRV wird sich grundlegend nichts ändern, das Landesleistungszentrum und die zwei Stützpunkte Erfurt und Gera bleiben bestehen und werden weiter qualifiziert“, so Uwe Jahn.

Schwerpunkte für die weitere Verbandsarbeit sieht der TRV-Präsident in der Mitgliederzahl, die Verbesserung der Sportangebote unter Berücksichtigung des veränderten Freizeitverhaltens sowie des Breitensports, darunter RTF und Radwandern und nicht zuletzt eine verbesserte Förderung  und Würdigung des Ehrenamtes.

Hinsichtlich der Entwicklung der Mitgliederschaft konnte gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 229 erreicht werden. Damit sind im TRV 2 263 Mitglieder organisiert, darunter 564 Kinder und Jugendliche.

Sorge bereitet dem Verband der seit drei Jahren anhaltende Rückgang  von 880 auf 721 bei den Lizenzzahlen im sogenannten Aktievenbereich. Während in den Altersbereichen U11 bis U15 seit 2014 eine Verringerung zu verzeichnen ist, gibt es seit 2015 ein Anstieg der Lizenzzahlen im Jugend- und Juniorenbereich.

Der 13. Verbandstag endete mit der Neuwahl des Präsidiums. Nicht mehr für das Präsidium kandidierte der bisherige Vizepräsident Leistungssport, Dietmar Scheibe. Uwe Jahn würdigte sein über 20-jähriges Engagement als Präsidiumsmitglied und überreichte ihm die Urkunde als Ehrenmitglied des TRV.

 

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Das neugewählte TRV-Präsidium (v.l.): Marian Koppe (Vizepräsident Marketing/Kommunikation/FSV Thüringia), Rainer Gerth (Vizepräsident Finanzen/RSV Sonneberg), Uwe Jahn (Präsident/1. RSV 1886 Greiz), Knut Wesser (Vizepräsident Hallenradsport/Blau-Gelb Ehrenberg), Lucas Schädlich (Vorsitzender der Thüringer Radsportjugend/SSV Gera 1990).

Ausschreibung: Das Grüne Band – für vorbildliche Talentförderung im…

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Radsportfreunde,

auch im diesem Jahr möchten wir euch auf die Möglichkeit zur Bewerbung um das „Grüne Band“, aufmerksam machen.

Damit möchte die Commerzbank AG gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche unterstützen und gleichzeitig eine konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport belohnen.

Das Grüne Band ist mit einer Förderprämie von je 5.000 Euro für die leistungssportliche Nachwuchsarbeit der ausgezeichneten Vereine verbunden.

Allgemeine Informationen erhaltet ihr unter: 

http://www.dosb.de/de/dasgrueneband/

Des Weiteren erhaltet ihr über folgenden Link den Bewerbungsbogen, der vollständig ausgefüllt, bis spätestens 31.03.2017 beim Bund Deutscher Radfahrer e. V., eingegangen sein sollte: 

http://www.dosb.de/de/dasgrueneband/bewerbung/

Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und wünschen allen teilnehmenden Vereinen, viel Erfolg.

Danke Ehrenamt! Landessportbund Thüringen und Thüringer Ministerium für Bildung,…

Verdienter Lohn: Der Landessportbund Thüringen (LSB) hat am 5. Dezember im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei stellvertretend für die rund 60.000 Ehrenamtlichen im Sport 44 Übungsleiter, Kampf- und Schiedsrichter sowie Sportorganisatoren für ihre Verdienste ausgezeichnet. Zudem erhielten acht Ehrenamtliche die höchste staatliche Sportauszeichnung in Thüringen, die Thüringer Sportplakette. 

„Ihrem Einsatz verdankt der Sport seine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Ohne das Ehrenamt wäre der Thüringer Sport um vieles ärmer und kälter“, erklärt LSB-Präsident Peter Gösel. „Die Veranstaltung ist zugleich ein öffentliches Dankeschön an alle, die viele Stunden im Sport unentgeltlich aktiv sind.“ Insgesamt kommen die 60.000 Ehrenamtlichen in den Thüringer Sportvereinen auf über zehn 10 Millionen Stunden pro Jahr. Umso wichtiger ist ihre Anerkennung als „Seele des Sports“. Jedes Jahr können Kreis- und Stadtsportbünde sowie Sportfachverbände für die traditionelle Veranstaltung im Dezember Vorschläge unterbreiten, wer in den einzelnen Kategorien geehrt werden soll.
 
Die Ehrenurkunden und Geschenke übergab LSB-Präsident Peter Gösel gemeinsam mit Dr. Birgit Klaubert, der Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, die zudem die Sportplakette des Freistaats Thüringen verlieh.  

Geehrt wurden (aus Sicht des Thüringer Radsportverbandes): 

  • Anja Eckstädt (SV Creaton Großengottern)
  • Sabine Wenzel (Stadtsportverein Gera 1990)
  • Andreas Scheinpflug (Rad-Sport-Club Waltershausen)
  • Vera Hohlfeld (Waltershausen)


Radsport trauert um Volker Lenz

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

Mit Trauer und Anteilnahme wurde im Thüringer Radsport-Verband die Nachricht vom Tod des langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten, Volker Lenz (geboren am 24. Mai 1940, gestorben am 13. Oktober 2016), aufgenommen. Mit ihm verliert der Thüringer Radsport einen leidenschaftlichen Verfechter für die Ideale des Radsports, der sich in besonderer Weise für die Entwicklung und Förderung dieser Sportart in Thüringen verdient gemacht hat.

 

Besonders engagiert hatte sich Volker Lenz für den Radsport in Greiz. Als 15-Jähriger fand er den Weg zum Radsport, wurde Mitglied in der BSG Fortschritt Greiz, wo er sich durch seinen Trainingsfleiß, seinen Kampfgeist und vor allem durch seine Sportskameradschaft auszeichnete.
Auch nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn blieb er seiner Sportart treu, übernahm vielfältige und verantwortungsvolle Funktionen im Radsport des damaligen Bezirkes Gera sowie nach der Wiedervereinigung im Freistatt Thüringen.
Der gelernte Maschinenschlosser beendete in den 60er Jahren ein Studium als Sportlehrer des DTSB der DDR erfolgreich und wechselte in den Kreisvorstand des DTSB. Von 1970 bis 1980 war er als Bezirkstrainer im Radsport tätig und danach, bis zur Auflösung der DTSB-Sportstrukturen, als Direktor der Sportschule in Greiz, die für die Ausbildung von Übungsleitern und Kampfrichtern des Bezirkes Gera verantwortlich zeichnete.
Über zehn Jahre leitete er mit viel ehrenamtlichen Engagement als Vorsitzender den Bezirksfachausschuss Radsport.
Als Mitbegründe des „Sportfördervereins Kurt Rödel“ e.V. und als dessen Präsident hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass die Greizer Sportschule für den Schul –und Vereinssport der Stadt Greiz erhalten blieb.
Den Sport in seiner Gesamtheit immer im Blick, lag Volker Lenz aber dennoch der Radsport besonders am Herzen. Noch bevor der Deutsche Radsport-Verband der DDR Gespräche mit dem Bund Deutscher Radfahrer aufnahm, suchte Volker Lenz den Kontakt zum BDR und gründete 1990 mit Gleichgesinnten den Thüringer Radsport-Verband, den er bis 1997 als Präsident führte. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Volker Lenz in der Folgezeit zu seinem Ehrenpräsidenten gewählt.
Durch sein verantwortungsvolles und umsichtiges Wirken nahm der Thüringer Radsport-Verband eine äußerst positive Entwicklung und ist bis heute die erfolgreichste olympische Sommersportart im Freistaat.
Mitte der 90er Jahre wurde Volker Lenz Mitglied der Ehrengilde im Bund Deutscher Radfahrer. 2008/09 übernahm er die verantwortungsvolle Funktion des Gildemeisters. In den Folgejahren war seine Mitarbeit als Ehren-Gildemeister geschätzt und geachtet.
Das Mitgefühl des Präsidiums, des Hauptausschusses, der hauptamtlichen Mitarbeiter und aller Mitglieder des Thüringer Radsport-Verbandes gilt seiner Frau Thea, seinen Kindern sowie allen Angehörigen.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.