Aktuelles
Abstimmung für „Thüringerin oder Thüringer des Jahres“ 2023 läuft…
unser Schatzmeister und Trainer für den Nachwuchs ist in diesem Jahr als „Thüringer des Monats“ verdientermaßen geehrt worden.
Wie im Nachgang ersichtlich läuft als abschließender Höhepunkt seit 08.12. die Abstimmung zum „Thüringer des Jahres“.
Frieder ist mit seiner mehr als engagierten ehrenamtlichen Doppeltätigkeit im Verein über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und verdient es aus unserer Sicht mit seinem unermüdlichen Tun allemal auch in der Abstimmung ganz vorn zu landen.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr Euer Netzwerk der Vereine nutzen könntet, um diese Abstimmung bekannt zu geben und den Abstimmungs-Link entsprechend mitzuteilen.
Für Eure Unterstützung bedanken wir uns bereits im Voraus.
Ralf Ulitzsch zum neuen TRV- Präsident gewählt
Bad Blankenburg. Eine wichtige Entscheidung ist gefallen. Der neue Präsident des Thüringer Radsport-Verbandes heißt Ralf Ulitzsch, bisher Vizepräsident Rennsport und amtierender Präsident. Er übernimmt damit ein Amt, welches fast drei Jahre unbesetzt war, nachdem Klaus Fiedler kurz nach seiner Wahl 2020 aus familiären Gründen sein Amt niedergelegt hatte.
Mit dem auf dem 15. TRV-Verbandstag neu gewählten Präsidium soll Bewährtes weitergeführt, Liegengebliebenes aufgearbeitet und neue Impulse gesetzt werden.
Mit Eric Rauch ist es gelungen, auch die länger vakante Funktion Marketing und Kommunikation endlich zu besetzen. Für die Finanzen zeichnet künftig Karsten Barth verantwortlich. Neuer Vizepräsident Rennsport wurde Jens Dittmann und in der Funktion Vizepräsident Hallenradsport wurde Knut Wesser wiedergewählt. Karsten Neumann, bisher Koordinator Mountainbike, übernimmt die erstmals zu besetzende Funktion des Vizepräsidenten Geländewart.
„Wir haben jetzt ein schlagkräftiges Präsidium, für das es viel zu tun gibt, darunter in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Digitalisierung und Werbung für unseren Sport“, so Ralf Ulitzsch.
Mit dem Blick auf das Sportjahr 2022 konnte auf dem Verbandstag eine durchaus erfolgreiche Bilanz gezogen werden. So im Bereich Rennsport, wofür die zahlreichen internationalen und nationalen Medaillen zeugen. Was einerseits als Ausdruck eines qualitativ hohen Niveaus in der sportlichen Ausbildung gewertet werden kann, andererseits für den hohen fachlichen Qualifizierungsstand der Trainer und Übungsleiter steht. Das findet auch Anerkennung beim LSB Thüringen.
„Eine enge Verbindung von Vereinen und Sponsoren bildet eine gute Basis zur Ausbildung von festen Strukturen als Grundlage für die sportliche Entwicklung. Im TRV sehen wir als LSB einen engagiert und kompetent aufgestellten Landesverband mit einem Bundesstützpunkt, geleitet von Stephan Hauspurg, der wohl auch bundesweit seinesgleichen sucht“, so LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel in seinem Grußwort.
„Es bleibt nicht aus, dass Sportler uns verlassen und in verschiedenen Teams fahren, leider nicht immer so, wie wir es uns vorstellen oder gern gehabt hätten. Deshalb sind wir froh, dass wir mit dem Rad-net Oswald Pro Cycling Team nun auch unseren Leistungsträgern eine sportliche Perspektive aufzeigen können“, so Ralf Ulitzsch.
Eine besondere Würdigung galt dem Hallenradsport (Radball und Kunstradfahren). Die erste Saison nach Corona hatte noch viele Spuren hinterlassen, dennoch konnten regional und national wieder positive Ergebnisse erzielt werden, die für die Zukunft hoffen lassen.
Spurlos vorbei ging Corona auch nicht im Bereich Geländesport, wo man sich langsam wieder zurückkämpft.
Den Radfahrerklub Solidarität 1895 Gera würdigte Ralf Ulitzsch als alleinigen Verein, bei dem das Radwandern wie auch der Erwerb des Deutschen Radsportabzeichens im Mittelpunkt steht. Insbesondere sieht er in ihm einen äußerst professionellen Verein und ein Aushängeschild für den TRV bundesweit.
Auch in der Saison 2022 gab es wieder zahlreiche nationale und internationale Radsportveranstaltungen, die nur möglich waren, durch das ehrenamtlich Engagement der Kommissäre. „Wir können stolz darauf sein, dass wir über ein quantitativ und qualitativ gut aufgestelltes Kampfrichterkollegium verfügen, dessen Mitglieder als UCI-, BDR- oder LVM-Kommissäre national und international tätig sind“, so Ralf Ulitzsch.
Der 15. TRV-Verbandstag bot auch einen würdigen Rahmen um Mitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement im Radsport zu ehren.
Trainerpreis 2023 für Heike Schramm
Eisenach. 18.10.2023 Radsport-Trainerin Heike Schramm erhielt den Trainerpreis der Stiftung Thüringer Sporthilfe. In der Verleihungszeremonie in den Automobile Welten in Eisenach erhielt sie aus den Händen des Thüringer Sportministers Helmut Holter und dem Vorsitzenden der Stiftung Thüringer Sporthilfe, David Möller die Auszeichnung.
Ihr Motto „Ich kann mir ein Leben ohne Radsport nicht vorstellen“ zitierte Ihre ehemalige Sportlerin und Kollegin Paula Kerndt die Geraer Trainerin ihrer Laudatio. Sie lobte das Verantwortungsbewusstsein für ihre Sportler. Sie optimiere nicht nur das Training, sondern auch Material und Umfeld ihrer Sportler. Heike Schramm wäre erfolgreich aktiv in der Gewinnung von talentierten Kindern für den Radsport. Paula Kerndt konnte zudem aus persönlicher Erfahrung die kollegiale Zusammenarbeit im Trainerteam hervorheben.
Sie schätzt sie nicht nur als Mentorin, sie stelle für sich und ihre Sportler ein Vorbild dar, so die Laudatorin.
Grund für die Auszeichnung wird sicher auch die Kreativität Heike Schramms gewesen sein, Trainingsinhalte und – methoden abwechslungsreich einzusetzen. Neue Idee, wie die Umsetzung von Training online während der Pandemie oder die Gründung einer Laufrad-Gruppe als Einstieg in den Radsport setzte sie deutschlandweit unter den Ersten um.
Heike Schramm ist weit über ihre als Trainerin gehenden Aufgaben aktiv. So übernimmt sie seit vielen Jahren die sportliche Leitung der Ostthüringens Tour.
Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle ist vom 11.-29.10.2023 wegen Urlaub geschlossen.
Bitte um Beachtung!
Einladung zum Verbandsjugendtag 2023
Liebe Jugendwarte,
liebe Vertreter der Thüringer Radsportvereine,
mit diesem Schreiben lade ich Euch zum Verbandsjugendtag der Thüringer Radsportjugend herzlich ein. Die Veranstaltung wird am Freitag, den 18.08.2023 um 18:00 Uhr auf der Radrennbahn Gera, Haeckelstraße 39, 07548 Gera stattfinden. In Anschluss an den Verbandsjugendtag planen wir ein gemütliches Zusammensitzen und Austauschen.
Bitte meldet Euch für den Verbandsjugendtag bis zum 07.08.2023 per E-Mail an kerndt@radsport-thueringen.de an.
Mit sportlichen Grüßen
Paula Kerndt, Vorsitzende der Thüringer Radsportjugend
Hier die geplante Tagesordnung des Verbandsjugendtages:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Rechenschaftsbericht 2022
3. Genehmigung des Haushaltsentwurfes 2023
4. Änderung der Jugendordnung
5. Wahl des Vorstandes
6. Bestimmung des Tagungsortes für die nächste Verbandsjugendhauptversammlung
7. Sonstiges
Grundsteinlegung Erweiterungsbau der Sporthalle Langenwolschendorf
Endlich war es so weit, dem am 22. Juni 2023 konnte nun nach jahrelangem Kampf die Grundsteinlegung zum Erweiterungsbau der Sporthalle in Langenwolschendorf erfolgen.
Hierzu hatte Bürgermeister Gisbert Voigt eingeladen. Gekommen waren viele, vor allem aus Langenwolschendorf. Aber auch die Unterstützer dieses 1,6 Mio. Projekts ließen sich diesen besonderen Anlass nicht entgehen. So waren die Verfechter für diesen Erweiterungsbau gern gesehene Gäste. Neben der Landrätin Martina Schweinsburg war auch der ehemalige MdB und Staatssekretär im Bundesministeriums des Innern Volkmar Vogel erschienen.
Beide wünschten für dieses Projekt, was zu 90 Prozent vom Bund gefördert wird, gutes Gelingen und freuen sich auf kommende Veranstaltungen, wenn denn dann die Bevölkerung und ihre Vereine die neue Halle in Beschlag nehmen können.
Insbesondere für den Radball wird es beste Voraussetzungen geben, ist doch Langenwolschendorf eine Gemeinde in der seit weit über hundert Jahren Radsport in der Halle betrieben wird. Und die Aussichten für viele nationale und internationale Turniere stehen mit unseren Lokalmatadoren Nils Kebsch und Manuel Paschka nicht schlecht.
In Memoriam Andreas Huth
Als Jugendlicher entdeckte Andreas, von vielen auch nur „Hüthchen“ genannt, beim RV Elxleben seine Liebe für den Radsport. Damit begann ein Leben mit und für den Radsport. „Andreas hat sich seine sportlichen Erfolge hart erkämpft und er ist dem Radsport am längsten treu geblieben“, so sein langjähriger Trainer und Wegbegleiter Horst Lehmann. Erfolge blieben bei so viel Einsatz nicht aus, mit der Thüringer Landesauswahl folgten Einsätze in Ungarn und vordere Platzierungen bei internationalen Rennen in Polen. Insgesamt dreimal konnte er sein Heimrennen, das Richard-Beyer-Gedenkrennen in Elxleben gewinnen. Über viele Jahre fuhr Andreas als A-Amateur in der höchsten nationalen Leistungsklasse, bevor er beim in Gera beheimateten Continental Team RSH sogar eine Saison als Profi absolvierte.
Auch nach dem Abschluss seines Physik-Studium an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena blieb Andreas dem aktiven Rennsport erhalten und konnte in der Mastersklasse zahlreiche Erfolge einfahren. So wurde er 2010 Vizeeuropameister der AK40-44 und konnte 2011 die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften erringen
Mit Andreas Huth verlieren wir einen vorbildlichen Sportkameraden, Teamkollegen und Freund. Sein Andenken wird für alle Zeit einen festen Platz bei uns haben und unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie, den Angehörigen und Freunden von Andreas.





