Aktuelles

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TMP Tour rollt zum 20. Mal rund um Gotha

Gotha (rad-net) – Die TMP Jungedtour und Kleine Friedensfahrt für Schüler feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. Zum bereits 20. Mal rollen vom 11. bis 13. Mai wieder die jungen Radrennfahrer der Altersklassen Jugend, Schüler und weiblichen Jugend auf drei Etappen durch den Landkreis Gotha in Thüringen. Erfolgreiche Radsportler wie Marcel Kittel, John Degenkolb oder Rick Zabel standen allesamt schon bei der TMP-Tour auf dem Siegerpodest.

Für die diesjährige Auflage liegen Meldungen von 33 Mannschaften mit insgesamt 289 Sportlern vor, was erneut den ausgezeichneten Ruf der Etappenfahrt, die vom RSC Waltershausen-Gotha ausgerichtet wird, unterstreicht. Neben Teams aus ganz Deutschland kommen auch stehen auch Mannschaften aus Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Italien, Ungarn, Belgien und Österreich am Start.

Erneut wird der Auftakt mit einem Prolog am Freitagabend in Gotha vollzogen. Am Samstag folgen ein Einzelzeitfahren und ein Rundstreckenrennen um Weingarten. Das Rennen endet am Sonntag mit einer anspruchsvollen Etappe «Rund um Friedrichroda».

Die Ergebnisse der Fahrerinnen der weiblichen Jugend U17 gehen gleichzeitig in die «Coppa Gerd Hufschmidt» ein. Der internationale Ländervergleichswettkampf für Nationalmannschaften und ausländische Regionalmannschaften wird zu Ehren des langjährigen Bundesjugendleiters des Bund Deutscher Radfahrer (BDR), Gerd Hufschmidt, als Mannschaftswettbewerb ausgetragen.

Eine gute Tradition ist auch die Einbindung von Rennen für Special-Olympics-Athleten. Beim Prolog in Gotha und beim Zeitfahren in Weingarten werden wieder Fahrer mit geistiger oder mehrfacher Behinderung an den Start gehen.

 

Langenwolschendorfer Radballer Deutscher Vize-Meister U17

Nils und Manuel gingen gut vorbereitet, vom Trainerteam Kebsch/Rademann, in die vor ihnen stehenden Aufgaben. Beide konnten am ersten Spieltag alle ihre Spiele gewinnen und waren somit gut gerüstet für den zweiten Wettkampftag. Auch Großkoschen, als Mitfavorit auf den Meistertitel, hatte alle Spiele gewinnen können.

Somit war Spannung bis zur letzten Minute angesagt, denn die Spielansetzung war so, dass beide sich im letzten Spiel des Turnieres gegenüberstanden. So ging es dann am Sonntag in die
heiße Phase. Vor dem alles entscheidenden Spiel hatten beide Mannschaften 18:0 Punkte auf
ihrem Konto, so dass die letzten 10 min. des Turniers, den Kampf um den Deutschen
Meistertitel entscheiden mußten. Am Ende mußten sich Nils und Manuel den etwas älteren
Spielern aus Großkoschen geschlagen geben, was allerdings die Leistung der beiden Jungen
in keiner Weiße schmälern soll. Der Vize-Meister ist ein würdiger Abschluß für eine
hervorragend gespielte Saison. Vor der wohl verdienten Sommerpause geht es am
kommenden Wochenende als Saisonabschluß noch zur Junioren U19 Europameisterschaft
nach Mosnang / Schweiz.

Thüringer Landesmeisterschaften im Straßenrennen

Bei sonnigen Wetter gingen am vergangenen Sonntag um die 180 Fahrer/-innen an den Start zur Thüringer Landesmeisterschaft in Gottesgrün. Die durchaus wellige Strecke verlangte den Teilnehmern einiges ab und sorgte für spannende Rennen und glückliche Sieger.

In der Altersklasse der U11 konnten sich Hans Hornschuh (RSC Waltershausen-Gotha) und Lilly Göller (SSV Gera) durchsetzen. Die Titel der Landesmeister der Altersklasse der U13 sicherten sich Viktor Wedekind (RSV Blau-Weiß Meiningen) und Gwen Böttcher (SSV Gera).

Die Rennen der U15 entschieden Miriam Zeise (1.RC Jena) und Morice Ostermann (RSC Turbine Erfurt) für sich. Die Altersklasse der U17 konnte Leo Zierenner (RSC Turbine Erfurt) und Lena-Fabienne Franke (SSV Gera) gewinnen. Bei den Junioren und Juniorinnen setzten sich jeweils Tim Oelke (RSV Blau-Weiß Meiningen) und Dorothea Heitzmann (RSC Turbine Erfurt) durch.

Im Elite Bereich und bei den Senioren 3 dominierte der gastgebende Verein 1.RSV 1886 Greiz mit den Siegen von Jonathan Dinkler (P&S Team Thüringen) und Bernd Weinhold.

Alle Ergebnisse kompakt sind diesem Bericht angehangen.

LVM Straße Ergebnisse

Henkelmann Dritter beim Coupe du President

Grudziadz (rad-net) – Milan Henkelmann hat die Junioren-Rundfahrt Coupe du President (UCI 2.1) in Polen auf dem dritten Gesamtrang beendet. Nach insgesamt fünf Etappen musste sich der 18-jährige Thüringer nur den beiden Niederländern Olav Kooij und Hidde van Veenendaal geschlagen geben.

Henkelmann hatte die Grundlage für sein gutes Abschneiden auf der zweiten Etappe gelegt. Auf dem 102,2 Kilometer langen Teilstück mit Start und Ziel in Swiecie war er Teil einer elfköpfigen Ausreißergruppe, die mit über eine Minute Vorsprung auf das Feld ins Ziel kam, und wurde Achter. Dadurch verbesserte er sich auf den vierten Gesamtrang. Auf der folgenden Etappe über 98,8 Kilometer von Pluznica nach Lisewo bildete sich wieder eine Spitzengruppe mit 17 Fahrern und wieder war Henkelmann dabei. Er spurtete auf den vierten Rang und da einer der Top 3 des Klassements nicht in der Gruppe vertreten war, rückte Henkelmann auf Platz drei vor.

Auf der 85 Kilometer langen Schlussetappe rund um Grudziadz ließ Milan Henkelmann nichts mehr anbrennen und kam mit dem geschlossenen Hauptfeld ins Ziel. Während mit Hannes Wilkschein Deutscher als Tageszweiter ein Etappenergebnis einfahren konnte, sicherte sich Henkelmann den dritten Platz in der Gesamtwertung mit 39 Sekunden Rückstand zu Olav Kooij. Hidde van Veenendaal wurde mit 24 Sekunden Rückstand Zweiter.

„Ich will mit einer erfolgreichen Saison einen Profi-Vertrag bekommen“…

Wie alljährlich wurde jetzt die Rad-Amateurmannschaft P&S Team Thüringen in Erfurt vorgestellt. Unter den zehn Rennern, die von Lars Wackernagel in dieser Saison für 32 Eintages- und Etappenrennen trainiert und bei Rennen betreut werden, ist Robert Jägeler vom RV Elxleben einer der Erfahrensten. Unsere Zeitung sprach mit dem 21-Jährigen(er wird am 18.4.- 22 Jahre alt).

Sie gehören hier im P&S Team Thüringen zu den erfahrensten Rennfahrern. Wie verlief die vergangene Saison 2017 für Sie ?

Eigentlich recht gut. Ich gewann das hochdekorierte Sachsenring-Rennen über 75 Kilo9meter auf dem weltberühmten Motorsportkurs bei Hohenstein-Ernsttal. Bei der Deutschen Meisterschaft im Sechser-Straßennmannschaftsrennen verfehlten wir hinter den Teams Lotto-Kernhaus, Rad-net Rose und LKT Brandenburg als Vierte knapp die Bronzemedaille. Dazu eroberte ich bei UCI-Etappenfahrten in Polen mehrfach vordere Etappenplatzierungen.

 

Wie soll es nun in der neuen Saison 2018 weiter gehen ?

Ich möchte gern meine guten Platzierungen unter den top ten öfters mit dem Podium vertauschen. Dazu hoffe ich, bei der Deutschen U23-Meisterschaft in Unna weit vorn zu landen. Bei der Deutschen Bahnmeisterschaft im Juli in Dudenhofen peile ich mit dem Erfurter Profi Konrad Geßner vom luxemburgischen Team Leopard, mit dem ich einige Jahre hier bei P&S zusammen gefahren bin und wir mit Lars Wackernagel bis heute den gleichen Trainer haben und zusammen trainieren, einen vorderen Platz im Madison, dem Zweiermannschaftsrennen holen kann, nachdem wir vor zwei Jahren schon einmal Fünfter waren.

 

Was ist Lars Wackernagel für ein Trainer, der Amateure und Profis trainiert ?

Lars war 15 Jahre ein international erfolgreicher Profirenner. Mit seinem riesigen Erfahrungsschatz im Training und der Rennstrategie ist er auch ein engagierter Mensch mit dem man über alles reden kann und der immer einen Rat parat hat. Außerdem ist er auch im vielseitigen, organisatorischen Bereich ein Fleißarbeiter.

 

Was sind Sie von Beruf ?

Ich bin Polizeimeister bei der Thüringer Landespolizei. Als Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei will ich in vier, fünf Jahren meinen Lebenszeit-Beamtenstatus  erwerben.

 

Sie fahren diese Saison in ihrem letzten U23-Jahr. Wie soll es danach weiter gehen ?

Mein Ziel ist mit guten Leistungen ab 2019 einen Profivertrag zu bekommen. Das ist zwar sehr schwer bei nur sechs Deutschen Drittligateams, die sich mit relativ wenig Geld kaum von P&S unterscheiden. Ein Zweitligateam gibt es nicht und in den beiden Deutschen Erstligateam sind fast nur ausländische Weltklasseleute dabei.

RSV 1886 Greiz veranstaltet Landesmeisterschaft-Straße

Am 06.05.2018  findet die Thüringer-Landesmeisterschaft Straße in Greiz-Mohlsdorf statt.

Ausgetragen werden die Rennen auf einem 6,7 km langen Rundkurs um Reudnitz, welchen die Sportler je nach Altersklasse unterschiedlich oft bewältigen müssen.

Für die Altersklassen U11 bis U15 ist die Landesmeisterschaft auch ein Bestandteil des Fördercups Thüringen der SV Sparkassen-Versicherung.

https://www.rad-net.de/modules.php?name=Termine&vmode=w&menuid=28&pgID_Veranstaltung=2&ID_Veranstaltung=31180&mode=ascr_detail&typ=i

Eschborn – Frankfurt TOP 10 Platzierung für Jakob Gessner

Am 1. Mai fand im Rahmen von Eschborn-Frankfurt das U23 Radrennen statt, wo sich den Nachwuchsfahren eine große Chance bietet, sich mit einem Spitzenergebnis für einen Profivertrag zu bewerben. Darüber hinaus fand im Rahmenprogramm die lila Logistik Rad-Bundesliga der Junioren statt.

Die U19-Fahrer zeigten ein sehr umkämpftes Rennen, in dem ständig das Tempo hochgehalten wurde. An der letzten Steigung setzten sich zunächst 25 Fahrer vom Feld ab, zu denen später noch 25 weitere Fahrer aufschließen sollten. Diese rund 50 Fahrer umfassende Gruppe erreichte die Zielrunde. Dort wurde weiter attackiert und eine dreiköpfige Ausreißergruppe setzte sich an die Spitze des Rennens. Mit rund 20 Sekunden Vorsprung erreichten sie das Ziel und machten den Sieg unter sich aus. In der folgenden Gruppe sicherte sich Jakob Gessner den 10. Platz und kommt damit als bester Thüringer ins Ziel.

303 Nachwuchsradrennsportler aus fünf Nationen bei der 16. Ostthüringentour…

Geraerin Lara Wolf im Gesamtklassement der U13w auf Platz zwei. Thüringer Radsportnachwuchs mit ansprechenden Leistungen bei 16. Ostthüringen Tour.

Gera. Die Ostthüringen Tour 2018 ist Geschichte. Die 3-Tagesradsportveranstaltung zählt zu den bestbesetzen Radrennen für den Nachwuchs in den Altersklassen U11, U13 und U15 weiblich. Wer sich dort, nach Prolog und den drei folgenden Etappen, unter den Top zehn platzieren, vielleicht auch einen der Podestplätze erkämpfen kann, sollte in den folgenden Jahren Beachtung finden, denn so mancher der Platzierten beziehungsweise Trikotträger fährt heute bei den Profis.

303 Jungen und Mädchen aus 76 Vereinen waren bei der 16. Auflage am Start, darunter auch Aktive aus Frankreich, den Niederlanden, Ungarn und Tschechien.

Der Thüringer Radsportverband war mit 115 Nachwuchssportlern aus 13 Vereinen vertreten und diese zeigten, dass sie durchaus mit der starken Konkurrenz mithalten konnten.

Die beste Platzierung im Gesamtklassement sichert sich Lara Wolf vom gastgebenden SSV Gera 1990. Nach dem Geschicklichkeitsfahren  konnte sie sich das Gelbe Trikot übergestreift, musste es aber nach dem Rundstreckenrennen an die spätere Gesamtsiegerin Messane  Bräutigam vom RSV Rheinzabern weiterreichen. Dennoch ließ der Schützling von SSV-Trainer Patrick Renner nicht locker und heftete sich beim schweren Straßenrennen in Münchenbernsdorf an das Hinterrad von Messane Bräutigam, ging als Zweitplatzierte über den Zielstrich und sicherte sich so in der Gesamtwertung der U13w Rang zwei.

„Die Taktik war die, ich sollte nach der Abfahrt in Richtung Ziel als Erste des Verfolgerfeldes um die Kurve Kommen, um dann im Sport freie Bahn zu haben“, erzählt Lara Wolf. „Das habe ich hinbekommen, dann habe ich alle Körner gegeben und es hat gereicht.“

Trainer Patrick Renner freute sich auch über die Leistung von Gwen Böttcher, Vorjahressiegerin der Ostthüringen Tour in der U11w. Etwas Pech beim Geschicklichkeitsfahren, trug sie sich am Ende auf Rang 13 in das Ergebnis ein und war damit aber die erfolgreichste Starterin des jungen Jahrgangs.

„Die ganze Mannschaft ist toll gefahren, fast alle haben ihr bestes Saisonrennen abgeliefert“, so das Trainerfazit.

Nur knapp am Treppchen vorbei belegte Maya Ballhaus vom SV Sömmerda bei den U13 Mädchen Rang vier.

Den Sprung auf das Podest schaffte auch Klara Hesse vom 1. RC Jena, die sich in der U11w nur der Rosenheimerin Emily Wagenstetter beugen musste.

Beste Thüringer Schülerfahrerin wurde Marian Zeisse vom 1. RC Jena, die beim Straßenrennen noch einmal richtig durchstartete, Platz zwei belegte und sich so im Gesamtklassement der U15w auf Platz vier vorarbeitete, gefolgt von der Erfurterin Isabel Wollweber. „Ich hatte mir garnicht so viel ausgerechnet, aber als ich an der Kurve mit vor war, habe ich meine Chance genutzt“, kommentierte sie nach dem Ziel ihr Straßenrennen.

Nicht ganz glücklich die Geraer U15-Trainerin Heike Schramm. Sie hatte eher auf ihren Schützling Julia Schäfer wie auch auf die Jenaerin Mirian Zeise gesetzt.

Doch auch Positives konnte Heike Schramm vermelden. Als sportliche Leiterin der Ostthüringen Tour blickt sie auf drei erfolgreiche Renntage. Ein positives Fazit zog sie für den Prolog mit dem Start vor der Radrennbahn.

 

Die lila Logistik Rad-Bundesliga in Düren gestartet

Eine vierköpfige Spitzengruppe mit Walsleben hatte sich nach 80 Kilometern leicht absetzen können, nachdem das Tempo im Fahrerfeld zu Beginn eher verhalten war. Am letzten Anstieg  konnten 14 Fahrer zu den Ausreißern aufschließen.  Auf der Schlussrunde rund um Düren wurde die Jagd neu eröffnet und 25 km vor dem Ziel setzten sich fünf Fahrer ab: Walsleben, Rutsch, Haller sowie Christian Mager (Hermann Radteam)  und  Jonas Tenbruck (Team Belle Stahlbau).  Am Ende hatte Rutsch auf der Zielgeraden die schnellsten Beine und übernahm damit auch die Führung in der Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga.

Zwei neue Landesrekorde bei Bundessichtung in Frankfurt/Oder

Im Rahmen der Bundessichtung auf der Bahn am vergangenen Wochenende wurden zwei neue Landesrekorde aufgestellt. Jannis Peter (SSV Gera 1990) unterbot den seit 1996 von Daniel Becke (TSV Erfurt) gehaltenen Landesrekord in der 3000m Einerverfolgung um etwa eine halbe Sekunde.

Ebenso konnte Domenik Wolf den von Sascha Damrow (SSV Gera 1990) gefahrenen Rekord von 2:17,72 min in der 2000m Einerverfolgung um eine hunderstel Sekunde verbessern.

Die aktualisierte Liste ist im Anhang dieses Beitrages vorhanden.

Landesrekorde Thüringen