Aktuelles

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Geraer Sportpreis an Radfahrerklub Solidarität 1895 Gera

Am Freitag, den 16.02.2018, würdigte die Stadt Gera in einer Festveranstaltung im Rathaussaal ihre Sportler. Dabei wurde wie alljährlich auch der Geraer Sportpreis in fünf verschiedenen Kategorien verliehen.

In der Kategorie „Nie sich aufgeben“ erhielt der Radfahrerklub Solidarität diese besondere Anerkennung. Der Preis wurde gestiftet von BLR Lager- und Handelshaus GmbH vertreten durch den Geschäftsführer Andreas Lauterbach und war mit einer Prämie von 500,00 € dodiert. Gewürdigt wurden auf diese Weise die sportlichen Aktivitäten des Vereins im In- und Ausland sowie die Unterstützung von Vereinen der Stadt Gera bei der Organisation und Durchführung von bundesweiten Wettkämpfen.

Zu dieser Festveranstaltung waren auch die beiden Ehrenmitglieder des Vereins, Horst Schild und Joachim Große anwesend, wobei letzterer mit der Guts Muths Ehrenplakette in Bronze für seine Lebensleistung im Verein gewürdigt wurde.                 

Inklusion im Radsport – Weiterbildung für Radsportverbands-Trainer

Im Weltradsport ist Inklusion kein Fremdwort mehr. An vielen Orten finden mittlerweile Radrennen für Menschen mit und ohne Handicap statt. Das soll auch in Thüringen so werden. Der Thüringer Radsport-Verband (TRV) hat nun mit Unterstützung der Thüringer Sportjugend eine Aus- und Weiterbildungsreihe für inklusiven Radsport fortgeführt.

Im Rahmen einer Weiterbildung für Trainer und Sportliche Leiter am vergangenen Sonntag wurden Grundlagen des Paracyclings erläutert. Weiterführend wurden gemeinsame Trainingsmöglichkeiten und Wettkampfsysteme diskutiert.  Geleitet wurde die Veranstaltung von Christian Magiera, der neben seinem Hauptamt als Leiter der Geschäftsstelle des Verbandes in seinem Ehrenamt als Kommissär auch im Paracycling weltweit aktiv ist. Schwerpunkt der Weiterbildung war die Möglichkeit der Integration von jungen Sportlern in die bestehenden Nachwuchstrainingsgruppen im Thüringer Radsport. Insgesamt nahmen 30 Trainer teil.

Zweiter und letzter Athletiktest für die Saison 2018 beendet

Am vergangenen Wochenende fand mit dem zweiten Athletiktest auch das Ende der athletischen Überprüfungen für das Jahr 2018 statt. Somit war dies die letzte Möglichkeit seine Kadernormen im Athletikbereich für 2019 zu erfüllen.

Neben den Kadernormen ging es aber vor allem um gute Platzierungen und wichtige Punkte für die Gesamtwertung des Sparkassen Versicherung-Jugendfördercups 2018.

In der Alterklasse U11 männlich konnte sich Björn Fenk (SSV Gera) vor Helge Buch (RV Elxleben) und Jason Lennox Raab (SV Sömmerda) durchsetzen. Bei den Mädchen der U11 freuten sich Klara Hesse (1.RC Jena) über Platz eins, Alyssa Scheiding (RSC Turbine Erfurt) über Platz zwei und Enie Böttcher (SSV Gera) über Platz 3.

Das Ergebnis der U13 männlich dominierte Phil Görmer (TSV Breitenworbis), der seine Mitstreiter Max Fieder (RSC Waltershausen Gotha) auf Platz zwei und Fabio Schulz (RSV Blau-Weiß Meiningen) auf Platz drei verwies. Die Konkurrenz der U13 weiblich entschied Maya Ballhaus (SV Sömmerda) vor Gwen Böttcher und Lara Wolf (beide SSV Gera) für sich.

Den Sieg bei den Schülern der U15 erreichte Lucas Küfner (SSV Gera), der sich mit Till Kaufhold auf Platz zwei und Miguel Henkel (beide TSV Breitenworbis) auf Platz drei das Podest teilte. Bei den Mädchen der U15 war Julia Schäfer (SSV Gera) vor Miriam Zeise (1.RC Jena) und Stella Müller (SSV Gera) siegreich.

Alle Ergebnisse sind unter dem fogenden Link zu finden:

http://www.finishtime.de/Veranstaltungen-2018/TRV-Athletiktest-Februar

Der RSC Turbine Erfurt veranstaltet viele Radrennen „ 25.…

Es ist heute unglaublich schwierig ein Straßenradrennen zu veranstalten. Dabei gilt es nicht nur gute Nerven bei der Erledigung zahlreicher Probleme wie die Polizeiabsicherung, wegen möglichen Baustellen auf der geplanten Rennstrecke oder auch den Protest von Anwohnern wegen notwendigen Straßensperrungen bis zu einer Genehmigung mühevoll zu erledigen. 

Dazu kommt auch noch das nötige Geld im Vorfeld für eine notwendige professionelle Absperrfirma, die 4000 bis 5000 Euro kostet. Kein Wunder, dass der RSC Turbine Erfurt davon ein Lied singen kann und trotzdem einer der letzten Thüringer Vereine ist, der ein solches Rennen veranstaltet. Unsere Zeitung sprach darüber mit dem 67-jährigen Dr. Manfred Wandersleb.                                                                                                                          Der absolute Höhepunkt dabei ist das Bundessichtungsrennen der weiblichen und männlichen U17 zur Bildung der Deutschen Jugendnationalmannschaft am 20. Mai auf der 10 km-Runden von Töttelstedt über Bienstädt und Zimmernsupra, dazu gibt es auch Rennen für andere Altersklassen. Auch auf der Radrennbahn im Andreasried kümmert sich Wandersleb mit seinem RSC Turbine Erfurt ständig um den Nachwuchs. Mit zwei Großereignissen, der Thüringer Landesmeisterschaft am 11. August im Kurzzeitbereich mit 100m-Zeitfahren mit fliegendem Start, einem Halbrunden-Zeitfahren und beim Sprint der weiblichen und männlichen U11 und U15 sowie dem bundesoffenen BDR-Sprintercup am 8. und 9. September für alle Klassen mit der 25. Austragung im Poolsprint, den der legendäre „Sprintprofessor“ Jochen Wilhelm im Jahr1993 in Erfurt erfunden hatte, veranstaltet der RSC Turbine zwei herausragende Ereignisse. Dazu kommen von Mitte April bis September sechs Mittwoch-Abendrennen, jeweils etwa zwei Stunden, um den SWE-Cup der U11 bis U17 bei dem jeweils 80 bis 100 Starter aus ganz Thüringen erwartet werden. Dazu veranstaltet das Erfurter Team Spirit ab Mai mehrere Steherrennen mit dem kürzlich nach Erfurt gewechselte amtierenden Steher-Europameister Franz Schiewer auf der traditionsreichen 250m-Piste. Nach der zweiwöchigen Oster-Ferien-Freizeit für Radsportler der U15 des TRV und den Turbine-U13-Kindern in Kroatien, beginnt die Straßensaison am 14. April mit einem Kriterium im Gewerbegebiet in Elxleben.

Volker Brix

Sixdays Berlin 2018

Vom 18. bis 23.01 fand wie jedes Jahr im Berliner Velodrom das Sechstagerennen statt. Auch Thüringer Sportler standen in verschiedenen Altersklassen am Start und konnten gute Ergebnisse einfahren.

In der Gesamtwertung der U15 männlich konnten Lucas Küfner (SSV Gera) mit einem sehr guten 2. Platz und Miguel Henkel (TSV 1891 Breitenworbis) mit einem 4. Platz überzeugen.

Die Mädchen der U15 und U17 fuhren ein gemeinsames Rennen. Nach drei Tagen erreichte Julia Schäfer (SSV Gera), die sich im Feld der U17 als U15 Fahrerin durchsetzen musste, den 3. Platz in der Gesamtwertung.

Bei den Junioren konnten sich Max Gehrmann und Jannis Peter, nachdem sie sich am Montag den Sieg im Madison sicherten, über den 2. Platz im Endklassement freuen. 

Im Rennen der U23 fuhr Konrad Gessner mit seinem tschechischen Partner Daniel Babor nach 4 Tagen auf den 3. Gesamtrang. Ebenso einen 3. Platz erkämpfte sich Lisa Klein im Feld der Frauen.

Bei den Sprintern belegte Maximilian Dörnbach nach sechs Tagen einen soliden 4. PLatz und Kristina Vogel gewann in der Konkurrenz der Sprinterinnen.

Wohnzimmer Andreasried

Die Erfurter Steher-Legende Rudi Keil wurde letzten Mittwoch 90 Jahre alt. Er war eines der ersten Sportidole der Stadt nach dem 2. Weltkrieg

 In den schweren Nachkriegsjahren war der aus Friedrichsdorf stammende Rudi Keil, der letzte Woche seinen 90. Geburtstag feierte, eines der ersten Erfurter Sportidole. Auf der traditionsreichen Radrennbahn im Andreasried gelang ihm bereits mit 21 Jahren mit Schrittmacher Hans Käb (Hannover) auf der damals noch 454 Meter langen Erfurter Piste der große Wurf, als er die Ostzonenmeisterschaft der Profisteher vor Titelverteidiger Emil Kirmse über 100 Kilometer hinter großen Motoren, damals bis 2600 ccm, in einem Lauf gewann. Damit war er der mehr als ein Jahrzehnt umjubelte Lokalmatador, der bei sein großen Rennen heute unvorstellbare 12 000 Zuschauer auf die Radrennbahn lockte.

Nach seinen weiteren DDR-Profititeln im 5000-m-Verfolgungsfahren 1950 und bei glühender Hitze ein Jahr später wieder über 100 km bei den Stehern vor Bobby Hanusch (Berlin) und dem Erfurter Conrad Claessens auf seiner Heimatbahn war Keil endgültig zum Spitzenfahrer gereift. Hinter seinen Schrittmachern Fritz Erdenberg (Halle) und dem leider im Training im Andreasried tödlich verunglückten Walter Heßlich aus Dresden lieferte er sich unvergessene Duelle mit den die internationale Szene beherrschenden Spitzenstehern wie den Ex-Weltmeistern Erich Metze (Dortmund) und Walter Lohmann (Bochum) sowie Jean Schorn (Köln) und den Nürnbergern Heinz Jakobi und Karl Kittsteiner. 1951 gewann Keil bei sieben Profi-Steherrennen in Erfurt sechsmal, dabei auch das bis heute ausgefahrene Goldene Rad der Stadt Erfurt.

Bei Keils zweiten Triumph in diesem Steher-Klassiker 1952 stürzte Kontrahent Metze in der letzten Runde des ersten Rennens, nachdem sein Schrittmacher Werner Schmidt (Berlin) auf der Zielgeraden die Barriere touchiert hatte, schwer und verstarb am anderen Tag. „Ich war direkt im vollen Spurt hinter Erich und konnte gerade noch innen vorbei steuern“, erinnert sich der Keil noch heute bewegt. Sein Sieg im anschließenden Stundenrennen vor Erich Bautz (Dortmund) bei dem er 66,818 km gefahren war, hatte für ihn nur noch statistischen Wert.

Als einziger DDR-Starter qualifizierte sich Keil als herausragender Dritter bei der gesamtdeutschen Meisterschaft in Nürnberg hinter Lohmann und Schorn für die Weltmeisterschaft, bekam aber zu seiner großen Enttäuschung vom DDR-Verband keine Starterlaubnis.

Vom Stehersport kommt der Jubilar bis heute nicht los. Auch wenn der Weg von seinem Haus am Roten Berg zur Radrennbahn nicht leicht ist, freut sich Keil über jedes Rennen in Erfurt.

Verkauf Bundesliga-Rennräder der Saison 2017

Für ambitionierte Radsportler und andere Interessenten besteht aktuell wieder die
Möglichkeit, die Räder unserer Junioren-Bundesligafahrer günstig über den TRV zu
erwerben.

Sieger im Ergometerwettbewerb der Etappenorte nahmen im Kreiskrankenhaus Greiz…

Ehrung und Scheckübergabe an die siegreichen Etappenorte am 25. Januar 2018 im Kreiskrankenhaus Greiz durch Rundfahrtleiterin Vera Hohlfeld

Auch bei der 30. Jubiläumstour radelten alle Städteteams der Etappenorte beim Ergometermarathon „Rundfahrtstädte aktiv“ wieder für ihr Projekt ! Die eradelten Kilometer wurden nunmehr wieder für die 3 Erstplatzierten im Wettbewerb zum “Lohn“ für die schweißtreibende Angelegenheit!

Im Kreiskrankenhaus Greiz erfolgte nun heute die Siegerehrung und Scheckübergabe an die Etappenorte bzw. Vertreter ihrer begünstigten Vereine und Projekte. Das KKH Greiz unterstützt seit vielen Jahren die Rundfahrt und den Wettbewerb – nicht zuletzt als Mittel zum Zweck, sollen doch einmal mehr die Menschen sensibilisiert werden sich mal wieder sportlich zu betätigen und aufs Rad oder eben das Ergometer zu setzen! Gastgeberin Uta Lorenz – Geschäftsführerin des KKH Greiz – begrüßte die anwesenden Gäste der Etappenorte sowie die Medienvertreter in ihrem Hause und beglückwünschte alle Etappenorte zu ihren Leistungen.   

Den Siegerscheck für den 1. Platz nahm Schmöllns Bürgermeister Sven Schrade höchst-persönlich in Empfang – Ehre wem Ehre gebührt, ist er doch auch selbst  auf das Ergometer gestiegen und hat zum hervorragenden Ergebnis mit beigetragen. Das Geld kommt diesmal den „Ergometer-Pedalisten“ selbst zu Gute – sonst wurde immer für andere soziale Projekte oder Vereine der Stadt in die Pedalen getreten, erhält nun der SV Schmölln 1913 selbst das Geld als Unterstützung.

Stefan Hanußek vom Radsport-Team Reichenbach e.V. nahm den Scheck für die Zweitplatzierten entgegen. Wie bereits im Vorjahr erreichte das Team, was in Kooperation mit den Greizer Radsportfreunden am Start war, somit erneut den zweiten Podestplatz. Der Betrag erhält jedoch jemand anderes – seit Jahren unterstützt das Radsportteam den Verein Leuchtturm e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat sozial Schwachen, Benachteiligten und Menschen mit seelischen und geistigen Beeinträchtigungen zu helfen.

Den dritten Scheck überreichte Tourchefin Vera Hohlfeld an Marko Bias für die Stadt Schleiz – damit soll ein Projekt für einen neuen Rad-Parcour für Kinder in der Rennstadt unterstützt werden. Sehr viel Geld ist dafür noch notwendig, aber jeder Betrag hilft das gesteckte Ziel zu erreichen.

Die folgenden Platzierungen wurden erreicht:

Schmölln 1. Platz 500 €
Greiz 2. Platz 350 €
Schleiz 3. Platz 250 €

Das „Siebentagerennen“ der Etappenorte gehört schon zur festen Tradition der Internationalen LOTTO Thüringen Ladies Tour. Auf zwei Ergometern treten jeden Tag Hobbysportler für ihren Verein, ihr Projekt oder den guten Zweck zwei Stunden in die Pedale. In den zwei Stunden kann untereinander so oft gewechselt werden wie man will.
Natürlich geht es bei dem Jedermann-Wettbewerb in erster Linie um die Ehre. Die Geldprämien von Veranstalter und Sponsoren sind jedoch auch nicht zu verachten. Den Siegerteams winken 500, 350 und 250 Euro Preisgelder.

Grabosch gewinnt Weltcup-Sprint

Pauline Grabosch (RSC Turbine Erfurt) hat beim fünften und letzten Bahn-Weltcup der Saison in Minsk/Weißrussland überraschend das Sprint-Turnier gewonnen. Nach Bestzeit in der Qualifikation (10,852) marschierte die 20-Jährige ungeschlagen ins Finale und setzte sich hier mit 2:1-Läufen gegen Ex-Weltmeisterin Simona Krupeckaite aus Litauen durch.

Für die gebürtige Magdeburgerin war es der erste Weltcup-Sieg im Sprint, nachdem sie vorher schon über 500 Meter (2016 in Apeldoorn) und im Teamsprint (mit Kristina Vogel 2017 in Pruskow) siegte. Emma Hinze aus Cottbus wurde Achte, „Wir haben den Weltcup verfolgt. Eine starke Leistung, zumal die Gegnerinnen im Halbfinale sehr ordentlich waren“, sagte Bundestrainer Detlef Uibel, der zurzeit mit der neunfachen Weltmeisterin Kristina Vogel und den anderen Sprintern zur WM-Vorbereitung in Kapstadt weilt.

Der Erfurter Marc Jurzcyk (RSC Turbine Erfurt) im Keirin und Justin Wolf aus Unna in der Einerverfolgung belegten jeweils den vierten Platz. Platz fünf belegten beim Sieg der Niederländer die deutschen Teamsprinter. Stefan Bötticher (Breitenworbis), 2013 in Minsk zweifacher Weltmeister (Sprint, Teamsprint), feierte nach über zweijährige Wettkampfpause ein erfolgreiches Comeback auf Position zwei. „Ich wäre gern noch ein bisschen schneller gefahren. Mit meiner Zeit kann ich aber zufrieden sein. Es war ein guter Anfang“, sagte Bötticher.