Aktuelles

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diva-e Tour de Paradies

Am Samstag dem 16.06.18 findet die 22. Kleine Friedensfahrt in Jena statt. Ausrichter ist der 1.RC Jena. Für die U11 ist die Veranstaltung Bestandteil des SV-Cups. 10 Uhr ist die Eröffnung mit dem Fette-Reifen-Rennen der  Kinder vom Kindergarten bis zum Jahrgang 2006. Gefahren werden die Rennen der U11 und U13 als ein Omniumswettberwerb, aus Geschicklichkeitsfahren und einem Kriterium, wobei nur das Kriterium in die Wertung des SV-Cups eingeht.

Thüringer Radsportnachwuchs fährt bei den Deutschen Meisterschaften in Reinstetten…

(rad-net/TRV) – Parallel zur U23-Meisterschaft finden am kommenden Sonntag (17. Juni) die Deutschen Meisterschaften im Einer-Straßenrennen in den männlichen und weiblichen Nachwuchsklassen U15, U17 und U19 statt.

Ebenfalls wird in Reinstetten in der Nähe von Biberach auch der Thüringer Radsportnachwuchs an den Start gehen und um Medaillen sowie vordere Platzierungen fahren. Insgesamt sind 54 Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen des Verbandes gemeldet.

Der 18,8 Kilometer lange Rundkurs mit Start und Ziel in Reinstetten führt über Goppertshofen, Ochsenhausen, Eichen, Laubach und Edelbeuren über mehrere Anstiege, entsprechend selektiv dürften die Rennen in allen sechs Klassen verlaufen.

Neben Juniorinnen und Junioren kämpfen auch die weibliche und männliche Jugend sowie die männliche und weibliche Schülerklasse um die Medaillen im Straßen-rennen. Die Junioren machen am Sonntag um 9 Uhr den Anfang und müssen
131,6 Kilometer absolvieren. Sieben Minuten später startet die männliche U17 in ihr 75,2 Kilometer langes Rennen. Für die Juniorinnen geht es ab 11:35 Uhr über ebenfalls 75,2 Kilometer, die weibliche U17 fährt ab 12:45 Uhr über 56,4 Kilometer ihre Meisterschaft aus und den Abschluss bilden die Schüler (14:10 Uhr) und Schülerinnen (14:50 Uhr), für die es jeweils über 37,6 Kilometer geht.
Die Deutschen Meisterschaften im Straßenrennen sind auch Bestandteil der «BDR-Jugendsichtung powered by Müller – Die lila Logistik».


Thüringer Hoffnungsträger auf Medaillen sowie vordere Platzierungen sind:

Jakob Geßner – RSC Turbine Erfurt (Junioren)
Jannis Peter – SSV Gera (Junioren)
Dorothea Heitzmann – RSC Turbine Erfurt (Juniorinnen)
Friederike Stern – RV Elxleben (Juniorinnen)
Leo Zierenner – RSC Turbine Erfurt (U17m)
Yannik Niebergall – RSC Turbine Erfurt (U17m)
Miriam Zeise – 1.RC Jena (U15w)
Franzi Arendt – RSC Turbine Erfurt (U15w)
Morice Ostermann – RSC Turbine Erfurt (U15m)
Lukas Küfner – SSV Gera (U15m)
Corneel Mäder – RSC Turbine Erfurt (U15m)
Johannes Reißmann – SV Aufbau Altenburg (U15m)

Das Präsidium des Thüringer Radsport-Verbandes und alle Verantwortlichen wünschen alles Gute, viel Erfolg und das notwendige Quäntchen Glück.

Erfurterin Lisa Klein gibt in Großbritannien ihr Comeback

Framlingham (rad-net/TRV) – Heute startet in Framlingham die OVO die Energy Womans Tour (UCI 2.WWT). Die Deutschen Meisterin Lisa Klein (Canyon-Sram) vom RSC Turbine Erfurt gibt nach ihrem Schlüsselbeinbruch bei der fünftägigen britischen Rundfahrt ihr sportliches Comeback.

Lisa war Mitte Mai im Training gestürzt, nachdem ein Auto ihr und ihrer Trainingspartnerin die Vorfahrt genommen hatte. «Ich habe Glück, dass ich wirklich erfolgreich operiert wurde. Ich konnte sofort wieder auf dem Heimtrainer starten und nach zwölf Tagen war ich zum ersten Mal wieder draußen unterwegs. Es war nicht die optimale Vorbereitung für die Tour, aber ich habe hart trainiert, es geht mir gut und ich bin wirklich motiviert», wird Klein in der Mitteilung des Teams Canyon-Sram zitiert.

Der Thüringer Radport-Verband wünscht Lisa alles Gute, viel Erfolg und eine sturzfreie Rundfahrt.

Nachwuchs-DM

Am gleichen Tag wie die Titelkämpfe der U23 finden in Reinstetten (Württemberg) die deutschen Meisterschaften der Nachwuchsklassen U15, U17 und U19 jeweils im männlichen und weiblichen Bereich statt.

Den Anfang machen die Junioren, die um 9.00 Uhr auf die 131,6 km lange Strecke gehen. Die letzte Entscheidung  (Schülerinnen U15) startet um 14:50 Uhr.

Alle Rennen werden auf dem 18,8 km langen Rundkurs  ausgetragen, der zwei Steigungen aufweist (km 4 und km 15). Ausrichter der Meisterschaft ist der RSC 1962 Biberach. (Internet: www.rsc-biberach.de)

Das Stevens Juniorteam Thüringen versucht natürlich allen voran mit dem letztjährigen Zweitplatzierten Jakob Gessner (RSC Turbine Erfurt) um das deutsche Meistertrikot mitzufahren. Auch das Juniorinnen Team maxxsolarLINDIG versucht bei dem Kampf um die Medaillen mitzumischen. Sie müssen den Rundkurs ebenso wie die männliche U17 4 mal überwinden (insgesamt 75,2km).

Die weibliche Jugend muss 3 Runden mit insgesamt 56,4km und die Schüler und Schülerinnen je zwei Runden (37,6km) absolvieren.

P&S Team Thüringen bei der Deutschen U23-Straßenmeisterschaft am Start

Der Titelverteidiger ist auch der große Favorit, wenn am 17. Juni in Unna der neue deutsche Straßenmeister der U23 ermittelt wird. Max Kanter vom Team Sunweb Development  könnte auf der schnellen Zielgeraden von Unna  erneut ins Meistertrikot sprinten.

Die Rennstrecke mit Start und Ziel  am Schloss Opherdicke bei Holzwickede gilt mit ihren 83 Höhenmetern pro Runde (10,6 Km) als eher flach. Sie bietet allerdings nicht nur den Sprintern Chancen auf den Sieg, denn 900 Meter vor dem Ziel wartet eine achtprozentige kurze Rampe, die ein hartes Finale verspricht. Hier werden wahrscheinlich die letzten Attacken versucht, wer es nicht auf einen Sprint ankommen lassen will.

Die Titelkämpfe erinnern mit ihrem Namen Reinhold-Böhm-Gedächtnisrennen an den großen Radsportförderer aus Unna, der die Meisterschaft noch in seine Stadt holte, aber 2017 ganz plötzlich verstarb. Hans Kuhn ist nun hauptverantwortlich für das Rennen und erledigt seine Aufgaben aufgrund seiner langjährigen Erfahrung exzellent. So dürfen sich Sportler und Zuschauer auf perfekte Titelkämpfe freuen, denn der ausrichtende Verein, der RSV Unna, hat eine große Tradition als Veranstalter bedeutender Radrennen in und um Unna in Westfalen.

Erstmals wird diese deutsche U23-Straßenmeisterschaft zusammen mit der Schweiz und Luxemburg ausgetragen, die künftig immer im jährlichen Wechsel dieser drei Verbände eine Woche vor den Straßen-Meisterschaften der Elite-Klasse ausgefahren werden soll. Die daraus resultierenden größeren Starterfelder sollen die Attraktivität der Veranstaltung steigern. „Von dieser Kooperation werden alle profitieren: die Fahrer, die Verbände und die Ausrichter, weil sich die Qualität der Veranstaltung und das Leistungsniveau der Fahrer durch die höheren Anforderungen verbessern wird“, sagte BDR-Präsident Rudolf  Scharping im Vorfeld der Titelkämpfe.

Bei den U23-Meisterschaften der letzten Jahre haben sich meist Fahrer durchgesetzt, die später auch eine erfolgreiche Profikarriere starteten: John Degenkolb siegte 2009 in Erfurt, Rick Zabel gewann 2012, Nils Politt 2014 und Pascal Ackermann 2016. Auch der Sieger in diesem Jahr wird kein Nobody sein.

Zu den .Favoriten gehören neben dem bereits genannten Titelverteidiger auch Bundesliga-Spitzenreiter Jonas Rutsch vom Team Lotto-Kern Haus, Manuel Porzner vom Team Tirol Cycling oder auch Aaron Grosser  vom Team Sauerland, der einen kleinen Heimvorteil genießt. Natürlich versucht das P&S Team Thüringen, momentan auf Platz zwei in der Gesamtmannschaftswertung der Bundesliga liegend, ein Wörtchen um die Medaillen mitzureden. „Durch die Teilnahme der Schweizer und Luxemburger wird das Rennen für die deutschen Fahrer weniger kalkulierbar und daher sicherlich sehr interessant“, hofft Bundestrainer Ralf Grabsch auf einen spannenden Rennverlauf.

Der Startschuss des U23-Rennens erfolgt im 11.30 Uhr. Zuvor (Start 9.00 Uhr gehen die Jedermänner auf den 10,6 km langen Rundkurs. Weitere Infos unter: www.dm-unna.de

Schleizer Dreieck Jedermann 2018 – die Vorfreude steigt

Um vielleicht wieder den entscheidenden Trainingsvorsprung zu haben, sich die Streckenabschnitte auf dem Dreieck-Kurs zum Attackieren einzuprägen oder einfach Spaß mit Gleichgesinnten zu haben – auch bei der in diesem Jahr durchgeführten Trainingsausfahrt am letzten Samstag konnten sich wieder Neulinge und „Erfahrene“ einen Eindruck vom Streckenprofil machen und natürlich auch schon mal die entscheidenden Ecken für das Rennen am 24. Juni 2018 ausspähen !

Die Teilnehmer trafen sich wieder um 10:00 Uhr traditionell am Hotel Luginsland nach dem obligatorischen Startfoto ging es bei allerbestem Rennwetter los auf die Dreieck-Runde mit nunmehr 7,6 km, die dann beim Rennen je nach Streckenwahl für GCC-Punkte zehn- oder 20-mal bewältigt werden muss. Natürlich wurde dann auch noch weiter ausgiebig Rad gefahren – auf der  früheren „kleinen“ 46 km -SDJ Runde. „Schon jetzt freuen wir uns wieder auf die vielen Teilnehmer aus ganz Deutschland und die Rennen in diesem Jahr, bei hoffentlich solchem Kaiserwetter wie heute!“, steigerte Rennleiterin Vera Hohlfeld schon mal die Vorfreude auf das Event in 14 Tagen. Und dass die Stimmung auch am Rennsonntag, den 24. Juni 2018 immer auf „Hoch“ zeigt, ist neben ihr dann auch den anderen umsichtigen Organisatoren und vielen Helfern vom Landratsamt und der Stadt Schleiz zu verdanken. Der großen Helfer- und Betreuerschar zollte sie schon jetzt Anerkennung für ihr alljährliches Engagement. Das hervorragende Zusammenspiel der ordnenden und lenkenden „Schutzengel“, die in beachtlicher Stärke für das Wohl der 700 Aktiven sorgen – allen voran auch die regionalen Polizeieinsatzkräfte und Feuerwehren – sind der Garant für sicheres Geleit und ein spannendes Rennwochenende.

Bei den Einzel- und Teamwettbewerben über 76 und 152 Kilometer werden die Teilnehmer um die begehrten Punkte für die GCC–Wertung 2018 kämpfen. Auf der kleinsten Runde über 38 km haben auch wieder Firmenteams die Gelegenheit die Strecke in Angriff zu nehmen und um lukrative Preise zu radeln. Dem Gesamtsieger-Team in dieser Kategorie winkt ein Sonderpreis – attraktive Preise gibt es natürlich auch

für alle anderen Platzierten! Die Stadt Schleiz und ihre regionalen Partner freuen sich, auch im nächsten Jahr wieder zahlreich Radsportfreunde aus allen Teilen Deutschlands begrüßen zu können.

Alle weiteren News und natürlich die Anmeldung – unter www.schleizer-dreieck-jedermann.de

 

Organisation und Management:

T.RF Thüringer Sportmarketing GmbH                    Geschäftsführerin: Vera Hohlfeld

99085 Erfurt – Greifswalder   Straße 24

Telefon: 0361 – 5519 7687

Fax: 0361 – 5519 7689

 

www.trf -sportmarketing.de

25. Erfurter Poolsprint und 31. LVM Saarland Trofeo

Am kommenden Wochenende findet mit dem 25. Erfurt Poolsprint eine weitere Möglichkeit für Sprinter statt, um sich für den Bundeskader und internatinale Meisterschaften empfehlen zu können. Gefahren werden in den Altersklassen U17 bis U23 Sprint und Keirin. 

Für die Sportler des STEVENS Junior Team Thüringen  Jannis Peter (SSV 1990 Gera), Milan Henkelmann und Jakob Gessner (beide RSC Turbine Erfurt), die alle in Deutschlandtrikots bei der Saarland Trofeo an den Start gehen werden, warten 4 schwere Starßenrennen und 1 Zeitfahren. Das Rennen geht in die Nationencupgesamtwertung ein. 

Radball-Thüringenmeisterschaft der Elite in Langenleuba-Niederhain

Langenleuba-Niederhain. Blau-Gelb Ehrenbergs erste Mannschaft galt bei der Thüringer Landesmeisterschaft der Elite in der Niederhainer Schulsporthalle als der Favorit schlechthin, doch wurde Maximilian Schmidt und Tristan Brokat das Leben schwer genug gemacht, ehe die Oberligazweiten durch den TRV-Vizepräsident Knut Wesser und Niederhains Bürgerchef Carsten Helbig als neue Titelträger geehrt werden konnten.

In einem packenden Finalspiel gegen Ehrenbergs Junioren und DM-Vierten Vinzenz Winkler/Jonas Zetzsche jubelten Schmidt/Brokat erst nach Abpfiff der siebenminütigen Verlängerung in einem überaus torreichen Spiel (insgesamt 17 Tore), das letztlich mit 9:8 knapp ausging.

 „Nun wartet auf Schmidt/Brokat die Herausforderung der Aufstiegsspiele zur 2.Bundesliga. Einiges müssen wir noch in die richtige Richtung lenken, insgesamt bin ich aber mit der Spielweise unserer beiden Mannschaften zufrieden“, äußerte sich Ehrenbergs Coach Dieter Rademann.

Maximilian Schmidt/Tristan Brokat lieferten in allen der vier Spiele der Vorrunde eine nahezu tadelsfreie Leistung ab, beendeten diese mit 12 Punkten und 20:8 Toren als ungefährdete Sieger. Ehrenbergs Junioren (Zusatzspielrecht in der Oberliga/Platz sechs) kamen durch Siege über SV 1949 Langenleuba-Niederhain (5:2), RSV Stadtilm II (8:5) ins Endspiel, unterlagen aber gegen die Vereinserste (5:6) und gegen Ilfeld I (3:5). Entscheidend dabei war, dass Winkler/Zetzsche auf 21:18, Ilfeld dagegen „nur“ auf 15:12 Tore kamen und damit das bessere Torverhältnis eingefahren hatten.  

SV Ilfeld (Toni Fiebig und Ersatzpartner Paul Fiebig) trat im kleinen Finale gegen RSV Stadtilm II (Kay Müller/Christian Anderle) äußerst engagiert auf und sicherte sich Bronze (4:3). Was aber dann im Finale Ehrenberg I gegen II abging begeisterte die Radballfans in der Halle. Das 7:8 kurz vor Schluss glichen die Junioren noch aus, in der fälligen Verlängerung hatten Schmidt/Brokat das Quäntchen Glück auf ihrer Seite.

„Bereits in der Vorrunde erwiesen sich Winkler/Zetzsche als hartnäckige Konkurrenz zum vermeintlichen Favoriten Schmidt/Brokat“, merkte Niederhains Rainer Meier an. Bei Gastgeber SV 1949 Langenleuba-Niederhain spielte Jan Mehnert mit Ersatzpartner Marcel Taube, der allerdings einzige Punktgewinn gelang gegen RSV Stadtilm II mit einem knappen 1:0 (Platz 5).

„Wir haben in allen 12 Spielen gute Radballkost erleben können, der SV 1949 erwies sich mit perfekter Organisation als sehr guter Gastgeber“, ist sich TRV-Vize Wesser sicher. „Wir Kommissäre hatten ein leichtes Amtieren in diesem Turnier, es herrschte Sportgeist pur“, sagte Ehrenbergs Jens Fröhling, der, wie auch der Niederhainer Marcel Taube, über die Qualifikation verfügt Spiele in der 2. Radballbundesliga zu leiten und dort häufig auch zum Einsatz kommt.

Ein souveräner Einstand – Franz Schiewer gewann das „Goldene…

Erfurts neuer Lokalmatador der Steher im Andreasried, Franz Schiewer vom Team Spirit, weiß was er will. Auf dem Rad kann er bei Straßen- und Bahnrennen so ziemlich alles. Der 27-Jährige gewann die Gesamtwertung der „Tour de Berlin“ 2009 mit 19 Sekunden vor dem Holländer Tom Relou und Jakob Steigmiller als jüngster Sieger dieses Fünf-Etappen-Rennen. Dazu triumphierte er überlegen als Solosieger beim klassischen „Rund um den Sachsenring“ mit dem Profiteam LKT Team Brandenburg für das er acht Jahre in die Pedale trat.

Nach drei Deutschen Meistertiteln im Punktefahren und zweimal mit dem Vierer auf der Bahn versuchte sich der Kommissar der Polizei Brandenburg als Steher. Auch dabei gehörte er bald zu den Besten und wurde mit seinem Schrittmacher Gerd Gessler(Erfurt) 2016 in Paris hinter seinem Freund Stefan Schäfer(Cottbus)/Schrittmacher Peter Bäuerlein(Nürnberg) Vize-Europameister. Noch vielseitiger und erfolgreicher wurde Schiewer im vergangen Jahr. Er begann mit dem sehbehinderten Olaf Schulz als dessen Pilot auf dem Tandem zu trainieren. Mit mehreren Rennen dieser Kategorie will sich das Duo auf die Sommer-Paralympics in Tokio 2020 vorbereiten. Nachdem Schiewer im Vorjahr die Gesamtwertung aller Steherrennen in Erfurt gewann, setzte er sich im Oktober im Berliner Velodrom die absolute Steherkrone auf. Mit Gessler drehte er das EM-Ergebnis von Paris vor lautstarker Kulisse um und gewann die Europameisterschaft, diesmal vor seinem Freund Schäfer.

Nun ist Schiewer mit Beginn der neuen Saison zum Erfurter Team Spirit gewechselt. Dazu fährt er für seine Einsätze als Steher alle Bundesligarennen auf der Straße. Dazu hat er sich mit etwa 8000 Trainingskilometern exakt vorbereitet. „Auf meiner neuen Heimbahn im Andreasried will ich weiter auf einen guten Draht zu den begeisterten Zuschauern in Erfurt setzen. So will ich vor allem mit einer guten Form die Rennen hier mitbestimmen und versuchen meine neue Rolle als Lokalmatador eindrucksvoll zu bestätigen“, blickt Schiewer voraus. Bei der Deutschen Stehermeisterschaft im August auf der wahnsinnig schnellen Bahn in Chemnitz will er sich für einen der drei deutschen Startplätze bei der Europameisterschaft in Erfurt (7./8. September) qualifizieren. Das ist sein Ziel und Schiewer wird alles daran setzen, bei den Kontinentalen Titelkämpfen mit der bestmöglichen Form an den Start zu gehen.

Einen kleinen Einblick auf Schiewers Leistungsvermögen bekamen die begeisterten 1800 Andrearied-Besucher schon beim „Goldenen Rad“ in drei Läufen. Schiewer wurden in den ersten beiden 25 km-Rennen hinter Robert Retschke(Aachen) und Schäfer(Cottbus) jeweils Zweiter und lag vor dem letzten Lauf über die unbekannte Distanz mit Schäfer punktgleich an der Spitze. Also ließ er, keine Zeit verstreichen und fuhr mit tollem Tempo hoch oben an der Balustrade am gesamten, fast wehrlosen Feld unaufhaltsam vorbei seinen ersten Saisonsieg in Erfurt, unter riesigen Beifallsstürmen, mit fünf Punkten entgegen. Da blieben für Schäfer(6), Retschke (9), Daniel Harnisch(Leipzig/13), dem Holländer Frank Kaldenbach (14), Christoph Schweizer(Aachen/16), Moritz Kaase(Bielefeld/22) und Stefan Lange(Rostock/23) nur die Plätze übrig.

 

31. Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2018 Etappe 7

Mit dem Einzelzeitfahren Rund um Schmölln endete am heutigen Sonntag, 03.Juni 2018 die 31. Austragung der LOTTO Thüringen Ladies Tour. Nach einem packendem Finale mit Sekunden-Krimi gewinnt die amtierende Europameisterin Ellen Van DijK vom Team Sunweb das Einzelzeitfahren von Schmölln. Zweite wird mit nur zwei Sekunden Rückstand ihre große Konkurrentin um das Gesamtklassement Lisa Brennauer (Wiggle High5). Als Dritte komplettiert Lucinda Brand, Team Sunweb, das Tages-Podium.

In der Gesamtwertung gelingt Brennauer (WHT) das Kunststück. Sie gewinnt die LOTTO Thüringen Ladies Tour zum zweiten Mal in Folge. Genau wie im Vorjahr ist Van Dijk die Zweite im Gesamtklassement. Die beiden Spezialistinnen im Einzelzeitfahren lieferten sich auf der andspruchsvollen Strecke einen wahren Sekunden-Krimi.

Zum Abschluss der sieben-tägigen Rundfahrt stand das Einzelzeitfahren von Schmölln auf dem Etappenplan.

Bei besten und vor allem für alle Fahrerinnen gleichbleibenden Wetterbedingungen sahen die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer an der Strecke ein spannendes Rennen, das das Gesamtklassement noch einmal durcheinander wirbelte. An der magischen 27-Minuten-Marke kratzte als erste Trixi Worrack vom Team Canyon/SRAM. Mit 27:05 Minuten reichte es für die amtierende deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren allerdings nur für den undankbaren vierten Platz in der Tages-Endabrechnung. Denn drei Fahrerinnen bleiben unter 27 Minuten. Entsprechend ihrer Platzierung im Gesamtklassement als Acht-Letzte ins Rennen gegangen, blieb Lucinda Brand (SUN) mit 26:42 Minuten als erste unter 27 Minuten. Dies gelang in der Folge nur noch den beiden ehemaligen Weltmeisterinnen im Einzelzeitfahren . Ellen van Dijk (Team Sunweb), die mit 26:38 eine Vorgabe hinterließ, die Lisa Brennauer (Wiggle High5 Team) zwar für die Tageswertung mit 26:40 knapp verpasste, aber mit dieser Zeit sicherte sich die Deutsche mit 5 Sekunden Vorsprung die Gesamtwertung der Rundfahrt. Brennauer (WHT) holte sich damit den bereits zweiten Erfolg in Folge in Thüringen, nachdem sie im Vorjahr ähnlich knapp gewinnen konnte. „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll! Wenn mich anfangs der Woche jemand gefragt hätte, ich hätte nicht an den Sieg geglaubt! Die ganze Woche über hat Team Sunweb richtig Druck gemacht. Jede Etappe wurde offensiv und kämpferisch gefahren, Der Sieg geht deshalb vor allem auf das Konto meines tollen Teams, das mich die ganze Tour hindurch perfekt unterstützt hat. Ständig wurde mir geholfen, selbst wenn sie alle müde waren – jede Einzelne hat bis zum Umfallen für mich gekämpft. Es ist echt toll, dass es dann am Ende zum krönenden Schluss gereicht hat! Das hätte ich aber nicht vermutet. Klar, ich habe mich schon gut gefühlt beim Start und auf der gesamten Runde. Aber man weiß ja nie, zumal ich überhaupt keine Zeiten von Ellen und den anderen hatte.“ Sagte die Rundfahrtsiegerin von 2017 und 2018 im Ziel. Ebenfalls wie im Vorjahr reichte es für Ellen Van Dijk (SUN) mit dem Einzelzeitfahrsieg zum zweiten Platz in der Endabrechnung. 5 Sekunden fehlten der Niederländerin am Ende. „Das war eine extrem harte Woche, ganz klar. Der Tagessieg war das kleinere Ziel. Ich habe heute wirklich alles gegeben, um noch die Rundfahrt zu gewinnen. Unterwegs habe ich nicht eine Sekunde locker gelassen, weil mir klar war, dass auch Lisa eine sehr gute Zeitfahrerin ist. Schade, dass es nicht für den Gesamtsieg gereicht hat. Aber der Etappengewinn am Ende der schweren Rundfahrt tröstet.“ sagte Van Dijk nach der Etappe.

Die Gesamt-Nachwuchswertung und damit das Sparkasse-Nachwuchs-Trikot sicherte sich ihre Teamkollegin Liane Lippert (SUN), die mit einem guten Einzelzeitfahren den Abstand zur Zweiten der Nachwuchswertung, Greta Richioud (FDJ), noch ausbauen konnte. Als Dritte der Nachwuchswertung setzte Hannah Ludwig (GER) als jüngste Fahrerin ein Ausrufezeichen. Sie sicherte sich auch das letzte Gotha adelt-Amateur-Trikot, das jeweils für die besten Amateurfahrerin der Etappe vergeben wird.

Bereits gestern festgestanden hatten die Gewinnerinnen in den Wertungen zum Opel-Schorr-Berg-Trikot und zum WNT-Sprint-Trikot. Für diese Wertungen wurden im Rahmen des Einzelzeitfahrens keine weiteren Punkte vergeben. Kathrin Hammes (DRP) sicherte sich das Trikot auch am Ende der Rundfahrt, nachdem sie es bereits ab dem ersten Tag auf den Schultern trug. Etwas mehr Abwechslung gab es da an der Spitze der Sprintwertung, die sich am Ende die zweimalige Etappengewinnerin Coryn Rivera (SUN) sichern konnte.

Damit endet die Rundfahrt 2018 mit einer nun zweimaligen Tour-Siegerin Lisa Brennauer (WHT). Das Peloton geht auch kommendes Jahr wieder auf Etappenjagd in Thüringen!

 

 

Wertungstrikots:

 

LOTTO THÜRINGEN Leader-Trikot                              Lisa Brennauer (Team Wiggle High5)

WNT Sprint-Trikot                                                        Coryn Rivera (Team Sunweb)

OPEL Schorr Berg-Trikot                                              Kathrin Hammes (Trek-Drops)

Sparkasse Nachwuchs-Trikot                                       Liane Lippert (SUN)

IKK classic-Trikot (beste deutsche Fahrerin)               Lisa Brennauer (Wiggle High5)

Gotha adelt – Amateur Trikot (wird nicht getragen)  Hannah Ludwig (GER)

 

 

 

Organisation und Tourmanagement:

 

TRF Thüringer Sportmarketing GmbH                  

Geschäftsführerin: Vera Hohlfeld

99085 Erfurt – Greifswalder Straße 24

presse@lottothueringen-ladies-tour.de

Pressesprecher: Falk Radisch, 01638816313

 

Weitere Informationen und aktuelle Meldungen unter:

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