Aktuelles

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Auszeichnung mit der Ehrenplakette des TRV in Silber: Georg…

Georg Rümpler hat in diesem Jahr 60 jähriges Radsportjubiläum.
Aus diesem Anlass wurde Ihm die Auszeichnung „Ehrenplakette des TRV in Silber“ am 30.04.2016, zur Thüringer Landesmeisterschaft der Schüler im Kunstradsport in Großengottern übergeben. 

Georg Rümpler erreichte seinen 1. DDR Meistertitel 1957 im 6er Kunstradfahren. Es folgten noch weitere Titel im 4er und 6er Kunstradfahren.
1977 übernahm er die Leitung der damaligen LPG Pflanzenproduktion Großengottern.
1978 errangen die Kunstradler unter seiner Leitung den 1. DDR Meistertitel. Es wurden insgesamt30 Meistertitel im 4er und 6er Kunstradfahren und Siege bei Pokalturnieren.
Seit 1991 starten sie unter Creaton Großengottern. Im Jahr 2000 fand die Deutsche Jugendmeisterschaft im Kunstradfahren, Radball und Radpolo in Großengottern statt.
Georg war der Initiator dieser Meisterschaft.
Bei Deutschen Schüler – Meisterschaften errangen seine Sportler Silber und Bronzemedaillen.
Georg ist seit 1980 auch als Kampfrichter tätig.

Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt

Am Sonntag, den 01.05.2016 fand in Frankfurt/Main das Traditionsrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn statt“. Das U23 P&S Team Thüringen startete dort mit insgesamt 7 Fahrern, darunter auch Konrad Geßner (RSC Turbine Erfurt) der nach 147 schweren Kilometern mit einem starken Schlussprint das Rennen gewinnen konnte. Dies ist sein bisher größter Erfolg. Das Rennen für die U23 war ein UCI 1.2 Rennen und somit die höchste Kategorie in der das Eliteteam P&S starten darf.

Ergebnis rad-net.

Ergbenisse: http://www.eschborn-frankfurt.de/de/nachwuchs/ergebnisse/

Artikel radsport-news.

 

Ein Teil des STEVENS Juniorenteams befindet sich vom 29.04 bis zum 1.05 in Polen zur Juniorenetappenfahrt.

 Am Samstag den 30.04.2016, findet in Großengottern die Landesmeisterschaften der Schüler und Schülerinnen im Kunstradfahren statt. Start der Veranstaltung ist  10 Uhr. Es wird mit 35 Teilnehmern gerechnet. 

 Ausschreibung Frankfurt

TRV-Ehrennadel für Ilona Wenzel

Normalerweise duldet Ilona Wenzel keine Störungen. Sie braucht ihre Ruhe, ist voll konzentriert. Ihr fällt bei der Ostthüringen Tour die wichtige Aufgabe zu, für einen reibungslosen und straffen Ablauf der Siegerehrungen zu sorgen. Alles am richtigen Platz – die Wertungstrikots, die Medaillen, die Pokale und die Sachgeschenke. Sie hat die Übersicht über alles und schon Tage vorher hatte sie ihr „Büro“ im Sozialtrakt der Geraer Radrennbahn bezogen.

Besonders viel zu tun hat sie während der Ostthüringen Tour am Etappenort Münchenbernsdorf. Denn neben der Siegerehrung für die 3. Etappe stehen dort die Gesamtsiegerehrungen an und dann zusätzlich noch die Siegerehrungen beim Jedermannrennen. „Manchmal wird es auch etwas stressig“, sagt sie, was sie aber nicht weiter zu stören scheint.

Diesmal musste sie sich dann doch ablenken lassen, wenn auch nur für eine kurze Zeit. Uwe Jahn, Präsident des Thüringer Radsport-Verbandes e.V., war nicht nur als Repräsentant nach Münchenbernsdorf zur Ostthüringen Tour gekommen. Mitgebracht hatte er eine Ehrennadel mit Urkunde, die er feierlich an Ilona Wenzel überreichte, womit er ihr ehrenamtliches Engagement von 14 Jahren Ostthüringen Tour und ihre Unterstützung des SSV Gera 1990 e.V. würdigte.

Sie unterstützt den Verein im besonderen Maße bei der Ausrichtung von Veranstaltungen. Hierbei sind vor allem ihre Ideen und Anregungen gefragt. Hervorzuheben ist ihr Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der Ostthüringen Tour. Bei Wettkämpfen arbeitet sie im Bereich Ergebniserfassung. Für Trainer und Übungsleiter ist sie stets ein Ansprechpartner. Hilfreich ist, dass sie oftmals die internen Probleme im Verein als Außenstehende betrachtet, was wiederum hilft, eingefahrene Gleise zu verlassen und somit der Vereinsarbeit neue Impulse zu verleihen“, heißt es in der Begründung.

Das STEVENS Juniorteam Thüringen will mehr als 40 Rennen…

Das war eine hoffnungsvolle Teampräsentation des Thüringer Radsport-Verbandes, in Anwesenheit des Olympiasiegers von 1988 Olaf Ludwig (Gera). Zehn Junioren zwischen 16 und 18 Jahren vom RSC Turbine Erfurt (3), dem SV Sömmerda (2), Blau-Weiß Meiningen, 1886 Greiz, RSV Sonneberg, SV 95 Ballstedt und dem 1. RC Jena mit je einem Sportler wollen sich unter ihrem routinierten Trainer Michael Beckert das Rüstzeug holen, um in einigen Jahren in die großen Fußtapfen erfolgreicher Thüringer Radprofis zu treten.

Im Besonderem Blickpunkt stehen dabei die zehn Bundesligarennen der Junioren vom 1. Mai bis 18. September sowie die Deutschen Meisterschaften auf der Straße in Nidda (26. Juni), im Einzelzeitfahren in Luckau (2. Juli) und die Bergtitelkämpfe in Remse (21. August).  Aber auch Etappenrennen in Polen, Belgien und Tschechien stehen auf dem umfangreichen Wettkampfprogramm. Die Thüringer wollen aber auch ihre Vielseitigkeit bei den Deutschen Bahnmeisterschaften in Cottbus (24. bis 28. August) und in Frankfurt/Oder (10./11. Dezember) unter Beweis stellen. Nach dem Kriterium am Sonntag in Elxleben stehen die Thüringer Landesmeisterschaften am 8. Mai auf dem schweren Rundkurs mit Start und Ziel in Witterda als wichtiges Heimspiel an.

Verbandshauptversammlung 2016

Unter den Thüringer Sommersportverbänden die Nummer Eins. Thüringer Radsport-Verband für kommende Herausforderungen gut gerüstet

Rück- und Ausblick – der Thüringer Radsport-Verband hatte am vergangenen Samstag zur  Verbands-Hauptversammlung in die Landessportschule nach Bad Blankenburg geladen.

Bad Blankenburg. Noch taufrisch sind die Erfolge bei der diesjährigen Bahnweltmeisterschaft in London durch den Titelgewinn von Kristina Vogel im Keirin, den Bronzemedaillen im Teamsprint und Sprint, der Bronzemedaille von René Enders im Teamsprint sowie die guten Platzierungen von Gudrun Stock, Kersten Thiele und Maximilian Dörnbach. Für Uwe Jahn, Präsident des Thüringer Radsport-Verbandes, ein verheißungsvoller Einstieg in seine Bilanzierung für das Sportjahr 2015, anlässlich der Verbands-Hauptversammlung 2016 in der Landessportschule Bad Blankenburg. Die stattliche Kulisse von 40 Mitgliedern, die der Einladung gefolgt waren, zeugte allein schon von einer erfolgreichen Verbandsarbeit, auch wenn sich der Präsident im Verlauf seiner Ausführungen nicht scheute, bestehende Knackpunkte anzusprechen. 

Klaus Fiedler, Referatsleiter Sport beim Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, würdigte die Ergebnisse des Verbandes und hob hervor, dass dies sich nicht nur am Medaillenspiegel zeigt, sondern dass auch eine sehr engagierte und konstruktive Arbeit geleistet wird. „Oft erfolgt die Verteilung von Geldern nach dem Salzstreuer-Prinzip, keiner weiß so recht wohin, aber nicht im Radsport“, so Klaus Fiedler in seinem Grusswort.

Mit Beginn des Olympiajahres sieht sich der Thüringer Radsport-Verband gut gerüstet für kommende Herausforderungen und arbeitet schon jetzt an der Strategieausrichtung für den kommenden Olympiazyklus bis 2020. Der Thüringer Radsport-Verband sei in seiner Bandbreite gegenwärtig der erfolgreichste Sommersportverband Thüringens und im Ranking des Bundes Deutscher Radfahrer ganz oben zu finden, betonte Uwe Jahn und verwies auf die Erfolge im Straßenradsport durch John Degenkolb, Toni Martin, André Greipel und Marcel Kittel, die aus Thüringer Vereinen den harten entbehrungsreichen Weg in die Weltspitze gefunden und die Leistungssportlichen Strukturen des Freistaates durchlaufen beziehungsweise genutzt haben.

Zwar haben diese Erfolge keinen wesentlichen Einfluss auf die Förderung des Nachwuchses, so Uwe Jahn, dennoch sind sie für uns von einem unschätzbaren ideellen und medialen Wert in der Öffentlichkeit sowie für die Motivation vieler Kinder und Jugendlicher in unserem Verband und für jene, die künftig den Radsport als ihre Sportart betreiben und zu ihrem nachhaltigen Hobby machen wollen.

Der TRV zählt 78 Vereine und Abteilungen mit 2.132 Mitgliedern, darunter 404 Kinder und 134 Jugendliche. Ein deutlicher Aufwärtstrend zeigt sich in der Altersklasse U11. Dem gegenüber steht, dass über alle Kategorien hinweg eine Verringerung von 63 Lizenzen von 2014 zu 2015 zu verzeichnen ist.

Das es auch anders geht, auch wenn man nicht alles eins zu eins kopieren werden kann, zeigt der SSV Gera 1990, der mit seinem Sichtungsprojekt „Kindern und Jugendlichen Freude am Radsport vermitteln“ im Zusammenspiel von Vereins- und Schularbeitgemeinschaften, seit den letzten Jahren kontinuierlich Mitglieder gewinnen konnte und sich mit diesem Projekt im vergangenen Jahr erfolgreich beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ beworben und es bis zum „Goldenen Stern des Sports“ nach Berlin geschafft hatte. Doch nicht nur im Straßen- und Bahnradsport ist der Thüringer Radsportverband gut aufgestellt. „Der Thüringer Radsport-Verband ist ein Verband mit vielen Facetten und Sportarten. Große Erfolge werden nicht nur in den Paradedisziplinen wie Straßen- und Bahnradsport oder Radball eingefahren oder eingespielt. Auch in den Nischensportarten wie Querfeldein oder Fourcross konnte der Verband achtbare Erfolge feiern“, so Uwe Jahn, der sich dabei bei allen Beteiligten wie auch Förderern für ihr Engagement bedankte und auf eine weitere Intensive und fruchtbare Partnerschaft für den kommenden Olympiazyklus bis 2020 baut.

Die Leistungserbringer im Alterssegment U23 und Elite sind as Sprintteam Thüringen, das P&S Team Thüringen und das „Maxx-Solar“ Women Cycling Team. Allerdings kann die Leistungsentwicklung sowie die Organisationsstruktur der U23 Sportler im Bereich der Straße und Bahn-Ausdauer uns derzeit noch nicht befriedigen. Die Probleme seinen erkannt und man arbeitet an einem neuen zukunftsorientierten und vor allem erfolgreichen Konzept für den neuen Olympiazyklus 2017 bis 2020, sagte Uwe Jahn.

Unzureichend sei der Verbad im Bereich Breitensport aufgestellt. Leuchttürme sei hier lediglich der Radfahrklub „Solidarität“ 1895 Gera, der auch in diesem Jahr wieder beim Bundesradsporttreffen einen zweiten Platz belegen konnte sowie der RFV 1990 „Die Löwen“ Weimar.

„Ein Verband, der auf Leistung und Erfolg durch Gesundheit setzt und sich dieser im besonderen Maße verpflichtet fühlt, muss auch weiterhin im Bereich der Dopingbekämpfung, insbesondere der Dopingprävention hohen Ansprüchen genügen“, so der TRV-Präsident. Der Verband setzt dabei auf Prävention, Aufklärung und Information. Die sich im Spitzen- und Profisport darstellende guten Entwicklung, insbesondere die Erklärung der Thüringer Weltklasseradsportler seien uns bei diesem Thema sehr hilfreich, betonte Uwe Jahn.

40 Personen haben sich im vergangenen Jahr zu Übungsleitern/Trainern, Kampf- und Schiedsrichtern ausbilden lassen und 58 Personen derartig wichtige Fortbildungsmaßnahmen zur Lizenzverlängerung besucht.

Uwe Jahn dankte den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und verwies darauf, dass ohne ihr Mitwirken solche Veranstaltungen wie die Thüringer Meisterschaften, die Ostthüringen Tour, die TMP-Tour, die vielen Radballturniere und Kunstradveranstaltungen oder die Thüringen Rundfahrt der Frauen, der IXS German Downhill Cup und die „bewegungsWELTEN mountainbiking“ undenkbar wären. 

Neuausbildung Trainer-C

Dieses Jahr gab es 19 Teilnehmer für die Neuausbildung Trainer-C. Darunter vertreten waren die Sportarten Rennsport und MTB, in dem Sportartenübergreifenden Teil nahmen zusätzlich noch 3 Teilnehmerinnen aus dem Bereich Kunstradfahren teil. Referenten waren unter anderem Trainer des TRV sowie Frau Lenk (Anti-Dopingbeauftragte) oder Frau Müller (Physiotherapeutin). In verschiedenen Themen wie z.B. Trainingsplanung, Sportpsychologie, Dopingprävention oder Sportgerechte Ernährung wurden die neuen Trainer geschult. Über den gesamten Zeitraum der Ausbildung mussten die Teilnehmer eine Hausarbeit über ein vorgegebenes Thema ausarbeiten, am Ende des Lehrganges stand eine Prüfung an

Radsportler des Jahres gewählt

BDR ehrt die Sieger beim Jahresabschlussfest in Offenbach.

John Degenkolb und Kristina Vogel sind die „Radsportler des Jahres 2015“. Dies haben die Leser der Fachzeitschrift „RadSport“ , amtliches Organ des Bundes Deutscher Radfahrer, bei der zum 45. Mal ausgerichteten Wahl entschieden.

Degenkolbs „Jahrhundertsieg“ bei Paris-Roubaix hat den Ausschlag zum Wahlsieg gegeben. Mehr als 100 Jahre nach dem ersten deutschen Sieg von Josef Fischer holte sich endlich wieder ein deutscher Fahrer den „Pflasterstein“ in der Hölle des Nordens  ab. Aber Degenkolb gewann nicht nur die „Königin der Klassiker“, sondern auch die Classicissima di Primavera Mailand-San Remo. Das war nicht zu toppen. Bei den Frauen feierte Kristina Vogel nach 2012 und 2013 ihren dritten Wahlsieg. Die Erfurterin überzeugte einmal mehr auf der Piste, wurde Weltmeisterin im Sprint,  Vize-Europameisterin im Teamsprint und EM-Dritte im Sprint. Dazu gewann sie drei DM-Titel.

Neue Kampfrichter ausgebildet

Gemeinsam mit dem Sächsichen Radfahrer Bund hat der TRV am vergangenen Samstag elf neue Kampfrichter ausgebildet. Auf der Radrennbahn in Gera wurden Themen wie die Aufgabenstellungen in verschiedenen Funktionen eines Kampfgerichtes, die Erstellung von Rundenprotokollen oder Zeitnahme-Back-ups, sowie die Bewertung von Renvorfällen. In den acht Lehreinheiten wurden theoretische Kenntnisse vermoittelt, jedoch auch praxisorientiert geübt.

Der Thüringer Radsport-Verband freut sich über die Bereitschaft der elf Teilnehmer, sich ehrenamtlich im Radsport engagieren zu wollen. Gerade im bereich des Kampfrichterwesens ist die Personaldecke im Thüringer Radsport weiterhin sehr dünn. Doch gerade auch für die Leitung, Beaufsichtigung von Radrennen ist die Mitarbeit der ehrenamtlichen Funktionäre unabdingbar.

Europameisterschaft

Vom 14.10 bis 18.10.2015 fand in Grenchen (Schweiz) die Europameisterschaft im Bahnradsport statt. Hier waren auch Thüringer Sportler im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Im Sprintwettbewerb der Frauen stand Kristina Vogel am Start. Sie gewann am Ende die Bronzemedaille. Im Teamsprint der Frauen wurden Kristina Vogel und Miriam Welte Vize-Europameisterinnen. Bei den Männern holten Robert Förstemann, Max Niederlag und Joachim Eilers die Bronzemedaille. Insgesamt gewann die deutsche Nationalmannschaft sieben Medaillen, damit war die Europameisterschaft ein erfolgreicher Start in die Olympiasaison.

Förderung der Aus-& Weiterbildung von Frauen zum „Sportlichen Leiter“

Frauen, die in diesem Winter einen Sportlichen Leiter-Lehrgang besuchen, im Anschluss auch eine Sportliche Leiter-Lizenz lösen und regelmäßig mit Sportlerinnen und Sportlern bei Radrennen unterwegs sind, erhalten eine Förderung des TRV in Höhe der Lehrgangsgebühr.
Dies soll Frauen 
motivieren, (weiterhin) im Rennsport als Sportliche Leiterinnen aktiv zu sein. Der Antrag auf Förderung erfolgt formlos, eine Kopie des Teilnahmebeleges/der Quittung des Lehrgangs und die Kontodaten für die Überweisung sollten dazu dem Geschäftsstellenleiter des TRV, Christian Magiera, zugesandt werden (magiera@radsport-thueringen.de oder Thüringer Radsport-Verband e.V., Schützenstraße 4, 99096 Erfurt).
Für Rückfragen 
stehe ich euch gern zur Verfügung.

Heike Schramm Frauen- & Mädelwartin.