Aktuelles

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Drei Bronzemedaillen für Thüringer Sportler

Die deutschen Mannschafts-Verfolger haben sich in den Juniorenklassen jeweils die Bronzemedaille gesichert.

Bei den Bahn-Europameisterschaften in Aigle setzten sich die beiden Thüringerinnen Lena Charlotte Reißner (SSV Gera) und Friederike Stern (RV Elxleben) mit ihren zwei Begleiterinnen Ricarda Bauernfeind und Finja Smekal im kleinen Finale in der Fahrzeit von 4:40,397 Minuten deutlich gegen Polen (4:45,900) durch. In der Vorrunde fuhr das deutsche Quartett in 4:39,831 Minuten einen neuen deutschen Rekord.

In der U23-Klasse fuhren die beiden deutschen Vierer in der Qualifikation jeweils auf den dritten Rang und kamen eine Runde weiter.

Die dritte Bronzemedaille des Abends holten die Teamsprinter der U23. Marc Jurczyk (RSC Turbine Erfurt), Carl Hinze und Nik Schröter besiegten im kleinen Finale in 36,298 Sekunden das Team aus Tschechien. Europameister wurde Frankreich vor Russland.

Im 1000-Meter-Zeitfahren belegte Julien Jäger (1:04,801) einen soliden 10. Platz.

Europameisterschaften in Erfurt

Derny und Steher ermitteln ihre Champions auf der Rennbahn Andreasried. Fanz Schiewer will das Triple. Das Triple in Erfurt in diesem Jahr. Bereits zwei Mal hat der Lokalmatador im Andreasried gewonnen. Doch das Wochenende vom 7. und 8. September 2018 ist ein besonderes. Denn dann findet die Europameisterschaft der Steher und im Derny statt. Schiewer amtiert als Europas schnellster Radfahrer hinter einem Motorrad. Und es wäre für ihn und das Publikum das Größte bei der Premiere einer Steher-EM in Erfurt seinen Titel zu verteidigen.

„Gerade auf meiner Heimbahn die Chance auf die Titelverteidigung zu haben, motiviert mich natürlich zusätzlich. Die Unterstützung der Fans wird hoffentlich noch ein paar Prozent mehr Leistung freisetzen“, hofft Schiewer. Für Erfurt ist es das, gemessen am Stellenwert, größte sportliche Event des Jahres.

Seinen Erfolg wiederholen möchte aber auch Stefan Schäfer, der den Titel vor Schiewer innehatte. Schäfer ist Dauergast bei den Steherrennen in Erfurt und dem Publikum bestens bekannt. Auch er kennt hier also jeden Meter und die kleinen Besonderheiten der Bahn.

„Wir freuen uns, dass wir die Unterstützung der Stadt Erfurt für diese Veranstaltung bekommen haben. Nach der Sanierung der Radrennbahn ist es aber folgerichtig, dass hier internationale Wettbewerbe ausgetragen werden, die zugleich Werbung für Erfurt machen“, sagt Jörg Werner von der ausrichtenden TeamSpirit GmbH.

Aufgrund der Nähe zur Straßenweltmeisterschaft Frauen wird es frühestens 2019 zum ersten Mal einen Dernywettbewerb für Frauen geben.

Los geht es in Erfurt freitags um 16:00 Uhr mit den ersten Vorläufen. Samstags sind die Finals um 17.00 Uhr (Derny) und 18.00 Uhr (Steher) angesetzt.

Tickets sind zum Preis ab 7 Euro (Vorläufe am 7. 9.) an den Kassen erhältlich.

Weitere Infos unter: www.radrennbahn-andreasried.de

 

Hinweis: Medienvertreter können sich direkt beim Veranstalter oder bei der BDR-Pressestelle melden, wenn sie sich akkreditieren wollen.

20 Jahre Gothaer HRSV 1998 e.V.

Hallenradsport hat in Gotha eine lange Tradition – früher als Schulsportgemeinschaft der Ostschule, dann als Abteilung der BSG Motor Gotha bzw. des SV Wacker 07 – und seit 1998 mit einem selbständigen Sportverein, der nunmehr bereits 20 Jahre lang besteht.

Von Anfang an dabei ist Brigitte Benkel, Tochter von Fritz Törpe, 1948 Gründer der ersten Radsportsektion in Gotha, und Schwester des legendären Radrennfahrers Klaus Törpe.

Viele Jahre selbst aktiv und u.a. zweimalige DDR-Meisterin im Einer-Kunstradfahren, leitet sie bis heute als Trainerin die Geschicke des Vereins mit den Sparten Kunstradfahren und Radball.

Als Erfolge der vergangenen 20 Jahre können u.a. 13 Ostdeutsche Meister- und 94 Thüringer Landesmeistertitel verbucht werden.

Der Sportverein zählt derzeit 36 Mitglieder im Alter zwischen 7 und 75 Jahren.

Er ist ungeachtet privater und beruflicher Veränderungen sowie Wohnsitzwechsel für die Älteren eine zweite Familie geblieben und bis heute lässt sich immer wieder Nachwuchs für die faszinierenden Randsportarten gewinnen.

Mit einem bunten Show- und Wettkampfprogramm begeht der Gothaer Hallenradsportverein 1998 e.V. am 1. September 2018 ab 10 Uhr in der Turnhalle der Kindleber Straße 99b in Gotha-Ost sein 20-jähriges Jubiläum.

Aktive und Ehemalige aus den Sparten Kunstradfahren, Radball und Radpolo aus Sachsen, Hessen und Thüringen werden ihr Können in abwechslungsreichen Darbietungen unter Beweis stellen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wegbegleiter des Vereins und darüber hinaus alle am Hallenradsport Interessierten sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen!

Neuer Landesrekord durch Corneel Mäder und Julia Schäfer

Im Rahmen der deutsche Omniumsmeisterschaften der U15 in Köln hat Corneel Mäder (RSC Turbine Erfurt) den achtzehn Jahre lang bestehenden Rekord von Sascha Damrow (SSV Gera 1990) von 2:37,34min auf 2:34,828min verbessert. Ebenso verbesserte Julia Schäfer ihren bisherigen Rekord von 39,74s auf 39,27s.

Außerdem wurde in die Liste ein Landesrekord für die Mannschaftsverfolgung der Juniorinnen mit aufgenommen. Die Bestzeit wurde von Dorothea Heitzmann (RSC Turbine Erfurt), Jamsin Müller, Lena Charlotte Reißner (beide SSV Gera 1990) und Friederike Stern (RV Elxleben) in einer Zeit von 4:53,105min über die 4000m aufgestellt.

Landesrekorde Thüringen

Öffnungszeiten Geschäftsstelle

Aufgrund von Urlaub ist die Geschäfstelle am Mittwoch den 01.08.2018 von 10:00 – 12:30Uhr und von 13:00- 14:00Uhr geöffnet.

Süddeutsche BMX-Meisterschaft

Die diesjährige süddeutsche BMX-Meisterschaft findet am 06./07.10 statt und wird durch den RSV Esselbach ausgetragen.

Die Meldungen werden gesammelt über den Landesverband vorgenommen. Die Vereine werden gebeten, ihre teilnehmenden Sportler beim Landesverband zu melden.

Pascal Ackermann neuer Deutscher Meister – Degenkolb wird Zweiter

Der neue Deutsche Straßenmeister der Elite heißt Pascal Ackermann. Der 24-Jährige vom Team Bora-hansgrohe gewann nach 228 Kilometern unter der sengenden Sonne von Einhausen den Sprint des geschlossenen Feldes vor John Degenkolb (Trek-Segafredo/ ehemals Thüringer Energie Team) und Maximilian Walscheid (Sunweb).

Für Ackermann ist es der erste DM-Titel in der Eliteklasse. Vor zwei Jahren gewann der Pfälzer die U23-DM und wurde wenige Wochen später Straßen-Vize-Weltmeister der U23 in Katar. Danach unterschrieb Ackermann einen Profivertrag beim deutschen Rennstall Bora-hansgrohe und hat nach Platz vier bei den Europameisterschaften im vergangenen Jahr 2018 einen weiteren großen Leistungsschub erfahren.  Dafür sprechen seine Etappensiege in der Tour de Romandie und im Critérium du Dauphiné, das als Tour-Generalprobe gilt. Am Sonntag ließ er bei den Deutschen Meisterschaften alle großen Konkurrenten hinter sich.

„Ich bin überglücklich! Das Team hat einen tollen Job gemacht, 100 Prozent hinter mir gestanden, so dass ich mich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen konnte“, jubelte der neue Deutsche Meister im Ziel.  „Rüdiger hat mich in die tolle Position gebracht. Ich musste nur noch ins Ziel fahren.“

Für Degenkolb ist es die vierte Podiumsplatzierung nach Platz drei in 2013, Platz zwei in 2014 und Platz drei im vergangenen Jahr. „Das kann ich nicht ändern. Aber bei meiner Vorgeschichte, die Verletzungen im Frühjahr, dann ist der zweite Platz aller Ehren wert. Die DM gibt mir Selbstvertrauen für die kommende Tour de France.“

Max Walscheid schaffte es als Dritter aufs Podest. „Grundsätzlich ist der dritte Platz bei dieser Konkurrenz super, allerdings fühlte ich mich im Finale behindert, musste abbremsen.“

Enttäuscht war Top-Favorit Marcel Kittel (Katusha-Alpecin/ Erfurt), der im Finale nicht richtig zum Zug kam und sich mit dem zehnten Platz begnügen musste. Der dreifache Champion André Greipel (Lotto-Soudal) landete auf dem undankbaren vierten Platz.

Das Rennen wurde in der ersten Rennhälfte von einer achtköpfigen Ausreißergruppe um den Deutschen Bergmeister von 2017, Raphael Freienstein (Cycling Team Bochum), bestimmt, die fast fünf Minuten Vorsprung herausfuhren, ehe das Feld reagierte und sie nach 125 Kilometern an der Spitze zurückholte. Eine neuerliche Ausreißergruppe um den Bundesliga-Zweiten Jonas Rutsch (Lotto-Kern Haus) blieb ebenso erfolglos wie die kurze Soloflucht von Maximilian Schachmann (Quick Step-Floors). Denn im Finale machten die Teams von Sunweb, Bora-hansgrohe und Katusha-Alpecin mächtig Tempo. So kam es nach 228 Kilometern auf der Zielgeraden von Einhausen zum erwarteten Massensprint, den Pascal Ackermann für sich entschied.

„Der alte Tony ist wieder da“

Souverän holte der ehemalige Thüringer Tony Martin (Kreuzlingen/CH/Katusha-Alpecin) am Freitag in Einhausen seinen achten Deutschen Meistertitel im Einzelzeitfahren. Der vierfache Weltmeister war nach 45 Kilometern 1:02 Minuten schneller als der Freiburger Jasha Sütterlin (Movistar Team/ ehemals Thüringer Energie Team). Nikias Arndt (Köln/Team Sunweb) belegte 1:32 Minuten später Rang drei. Die 45 km Strecke spulte er in 51:23,69 Minuten ab.

Der 45 km lange Zeitfahrparcours war fast identisch mit dem von vor drei Jahren, als Einhausen ebenfalls die Deutsche Zeitfahrmeisterschaft ausrichtete. Damals war Tony Martin 47 Sekunden langsamer unterwegs.  „Ich bin mit Vollspannung angereist. Letztes Jahr war der Meisterschafts-kampf sehr eng und ich wusste nicht, wie es diesmal laufen würde. Nach dem Giro habe ich zwei Wochen regeneriert und mich in den letzten 14 Tagen intensiv auf die Meisterschaft vorbereitet,“ erzählte Tony Martin im Ziel. „Unterwegs merkte ich, dass meine Wattwerte besser waren als vor drei Jahren. Und nach der ersten  Runde wusste ich: Der alte Tony ist  wieder da“, freute sich Martin über den neuerlichen Triumph, führte seine schnelle Zeit aber auch auf den besseren Straßenbelag zurück. „Einige Abschnitte waren neu asphaltiert.“

Zufrieden war Jasha Sütterlin , der wie im Vorjahr Platz zwei belegte. „Gegen Tony zu verlieren ist keine Schande. Allerdings habe ich im zweiten Teil Kraft verloren, konnte die Wattzahlen aus der ersten Runde nicht halten, wo ich nur wenige Sekunden hinter Tony zurücklag“, so der Freiburger.

Auch Nikias Arndt freute sich: „Ich hatte mit eigentlich mehr erhofft, aber letztlich war es das Ergebnis, dass man erwarten konnte“  so der Wahl-Kölner, der vor drei Jahren auf den Silberrang fuhr.

Mit dem undankbaren vierten Platz musste dagegen Max Schachmann (ehemals Thüringer Energie Team) zufrieden sein. „Ich habe mich vor Deutschen Meisterschaften irgendwie noch nie überragend gefühlt. Auch heute nicht. Ich war im Giro in Top-Form, heute sicher nicht, auch wenn meine Zeit in Ordnung geht,“ sagte der Giro-Etappensieger aus Berlin.