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Krönender Abschluss

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Am vergangenen Montag und Dienstag, am 12. und 13. Oktober haben die letzten Wettkämpfe der Junioren und U23 Europameisterschaft stattgefunden. Dabei gelang es Grabosch noch einmal die Silbermedaille zu erobern.

Aufgrund der unüblichen Bahn-Länge von 394m ging das 500-Meter-Zeitfahren über 591m. In dieser Disziplin hat Pauline Grabosch (RSC Turbine Erfurt) bei der diesjährigen Europameisterschaft ihr zweites Silber gewonnen. Die Sportlerin erkämpfte sich mit einer Zeit von 40,715s den zweiten Platz hinter Lea Sophie Friedrich, die als Einzige die 40s-Marke geknackt hat.

Für Nik Schröter (ebenfalls RSC Turbine Erfurt) stand das Sprintturnier noch aus. In der 200m – Qualifikation hat er Platz 6 belegt. Im Achtelfinale traf Nik auf den Franzosen Vincent Yon, den er besiegen konnte und so ins Viertelfinale eingezogen ist. Dort angekommen, ist für Schröter auch schon Schluss gewesen, denn leider hat er die zwei Läufe gegen den Russen Danila Burlakov verloren, der damit ins Halbfinale einzog.

Im Keirin der Junioren hat Willy Weinrich (TSV Breitenworbis) ein positives Ergebnis erreicht. In beiden Vorläufen hat er sich den zweiten Platz gesichert und ist damit in das große Finale um Platz 1-6 eingezogen. Am Ende hat es für Weinrich zum 6. Platz gereicht, worüber er mehr als zufrieden ist. Er hat viele Erfahrungen in seinem ersten Jahr bei den Junioren gesammelt.

Lena - Charlotte Reißner (SSV Gera) hat nach einem unglücklichen Sturz im letzten Rennen des Omniums Platz 11 erreicht. Im ersten Rennen, im Scratch, konnte sie mit ihrem fünften Platz die ersten Wertungspunkte einfahren. Temporunden ist Disziplin Nummer zwei gewesen, bei der Lena Neunte geworden ist. Nach der dritten Entscheidung, dem Ausscheidungsfahren, ist Lena auf Position Neun geblieben. Das bedeutete für die Sportlerin aus Gera, dass sie im Punktefahren noch einmal ein paar Zähler einfahren muss. Lena ist dieses Rennen engagiert angegangen und konnte in den beiden ersten Wertungssprints punkten. Doch dann ist Reißner gestürzt und hat eine Runde verloren, was einen Verlust von 20 Punkten für sie zur Folge hatte. Am Ende ist sie auf 65 Punkte gekommen. Die Gewinnerin des Omniums  ist Maria Novolodskaya aus Russland mit 167 Punkten vor Wiktoria Pikulik (128/Polen) und Olivija Baleisyte (109/Litauen) geworden.

Mit 31 Medaillen (13x Gold, 8x Silber und 10x Bronze) aus 44 Wettkämpfen hat der Bund Deutsche Radfahrer wie im Vorjahr die Nationen - Wertung gewonnen. Davon haben die Thüringer Sportler 3x Gold, 3x Silber und 2x Bronze errungen.

15.10.2020 / TRV
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