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Thüringer Radsport-Verband zieht Bilanz: 2017 kann sich sehen lassen.

Der Thüringer Radsport-Verband hat bei seiner Hauptversammlung in der Sportschule des Landessportbundes Thüringen in Bad Blankenburg zahlreiche sportliche Erfolge auf internationaler und nationaler Ebene bilanziert. „Somit wird wohl das abgelaufene Sportjahr 2017 als ein sehr sportliches Erfolgreiches in die Annalen des TRV eingehen. Damit verteidigt der TRV seine Spitzenposition als erfolgreichster Sommersport-Verband Thüringens und auch im Ranking des Bundes Deutscher Radfahrer ist unser Verband ganz oben zu finden“, resümierte Uwe Jahn.

Lutz Rösner. VP Leistungssport im LSB hält ein Grußwort zur VHV
Anläßlich der VHV des TRV fanden Ehrungen statt

Wichtig sei, den TRV in seiner Vielfalt als Ganzes zu sehen, nicht nur die positiven Erfolge in den einzelnen Bereichen, so Uwe Jahn. In der Verbandsarbeit setzte wir deshalb auf das Solidarische in Akzeptanz für alle. Denn nur so habe der Radsport auch künftig seine Daseins- und Entwicklungschance.

„Eines unserer Ziele ist es, an den Erfolgen anzuknüpfen, um auch im laufenden Olympiazyklus bis 2020 erfolgreich zu bleiben. Dies wird uns nur im gemeinsamen Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt gelingen, wobei das Ehrenamt auch künftig die tragende Säule bildet, die es weiter zu stärken gilt“, erklärt der TRV-Präsident.

Zehn Verbandsmitglieder wurden für ihr ehrenamtliches Engagement mit der TRV-Ehrennadel ausgezeichnet. Für seine sportlichen Leistungen wurde René Enders mit der Leistungsnadel des TRV geehrt.

Die erfolgreiche Entwicklung im Verband darf allerdings nicht darüber hinwegtäuscht, dass der TRV gegenüber dem Vorjahr ein Mitgliederrückgang von 84 zu verzeichnen hat. Der, so Uwe Jahn, beschränkt sich jedoch auf die passiven Mitglieder. Die Anzahl bei Kindern und Jugendlichen sei nahezu konstant geblieben, jedoch seien Unterschiede bei den Jahrgängen in den einzelnen Altersklassen sowie im Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen nicht zu übersehen. Der TRV vereint derzeit 2.179 Mitglieder, davon 563 Kinder und Jugendliche, die in 78 Vereinen organisiert sind. 698 Aktive hatten 2017 eine Lizenz gelöst.

Eine der vorrangigen Aufgaben sei, die Begeisterung bei den Kindern für den Radsport in all seinen Fassetten weiter zu wecken, wohl wissend, so der Präsident, dass die Umsetzung qualitativ wie quantitativ für die Vereine  zu einer großen Herausforderung  wird. Hier will der Verband weiter unterstützend eingreifen. So sind allein im Bereich Bahn-/Straßenradsport für die Umsetzung des Förderkonzeptes aus Zuschüssen des LSB 37.120 Euro im Verbandshaushalt 2018 eingestellt.

„Ich möchte die Vereine und Radsportabteilungen vor Ort trotz vorhandener Unwägbarkeiten ermuntern, weiterhin oder erstmals gezielte Sichtungs- und Werbeprojekte durchzuführen, wie sie bereits von einigen mit Erfolg praktiziert werden“, so Uwe Jahn.

19.03.2018 / R.S.
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