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Klein auf dem Podium

Lisa Brennauer und Lisa Klein (re)
BDR

Die deutschen Verfolgerinnen sind Weltklasse: Bei den Weltmeisterschaften in Pruszkow gewannen Lisa Brennauer und Lisa Klein (Erfurt) Silber und Bronze in der 3000-m-Einerverfolgung.

Glücklich jubelte Lisa Klein über ihre Bronzemedaille. Sie gewann das kleine Finale gegen die Neuseeländerin Kirstie James souverän mit fast fünf Sekunden Vorsprung. „Ich bin total glücklich, das ist meine erste Einzelmedaille. Mein Papa hat mir heute Morgen noch gesagt, ich soll einen raushauen“ freute sich die Erfurterin über den Triumph in Pruszkow. „Ich wusste schon nach dem Vierer, dass ich eine gute WM-Form habe, bin super stolz, wie wir da agiert haben, auch wenn wir keine Medaille gewinnen konnten.“
Der Vierer der Frauen – auch mit Lisa Klein - fuhr bei den Weltmeisterschaften in Pruszkow auf den sechsten Platz. „Wir hatten insgeheim gehofft, ins kleine Finale zu kommen, aber auf dem Weg dahin lagen ein paar Stolpersteine,“ meinte die Europameisterin in der Einerverfolgung, Lisa Brennauer. Sie meinte die gesundheitlichen Probleme von Charlotte Becker und Gudrun Stock, die in Polen nicht ihre gewohnte Form abrufen konnten. „Im Vierer müssen halt vier Fahrerinnen hundertprozentige Leistung zeigen, das ging heute nicht“ sagte Brennauer. „Auf dem letzten Kilometer ist es auch mir schwer gefallen, mitzuziehen.“ Auch Lisa Klein hatte vom kleinen Finale geträumt. „Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, deutschen Rekord zu fahren, aber dazu braucht es vier gesunde Fahrerinnen,“ sagte die Erfurterin, die für sich persönlich Fortschritte sieht. „Ich bin sehr stolz, hier bei meiner ersten Elite-WM starten zu können.
Im 1000-Meter-Zeitfahren belegte Marc Jurczyk in einer Zeit von 1:01, 569 Minuten den achten Platz. Pauline Grabosch (beide Erfurt) fuhr im 500-m-Zeitfahren der Frauen auf Platz 15.

04.03.2019 / BDR/TRV
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