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Ein verrücktes Jahr

Trixi Worrack freut sich auf die neue Saison, hoffentlich ohne Corona

Radsportlerin Trixi Worrack hofft 2021 auf ihren fünften Olympiastart

„Das war ein verrücktes Jahr, nicht nur bei uns Radsportler ging wegen Corona vieles durcheinander“, eröffnete die fünffache Mannschafts-Weltmeisterin Trixi Worrack unser Gespräch. Bereits im Januar war die Erfurterin bei der Downunder-Tour über vier Etappen und 500 Kilometer in Australien mit einem Sieg ihres Team Trek Segafredo und einem Eintages-Worldtour-Rennen in die neue Saison gestartet. Im März fuhr sie noch drei Rennen in Belgien, bevor wegen Corona, alle anderen Wettbewerbe abgesagt wurden.

In der Rennpause bis Juli trainierte die 39-Jährige allein in und um Erfurt ohne genau zu wissen wofür. „Niemand konnte uns damals sagen, wann und wo wieder Rennen stattfinden“, blickt sie ein bisschen traurig zurück. Nach einem gemeinsamen Trainingslager mit ihrem Team in Spanien fuhr sie einige Rennen dort, bevor die im Frühjahr ausgefallen Klassiker in Belgien nachgeholt wurden. 

Für ihre starken Leistungen bekam Worrack bereits jetzt einen neuen Vertrag für 2021 von ihrem Team. „Ich fühle mich dann mit 40 Jahren immer noch in Form, habe den Vertrag gern angenommen und meine beruflichen Zukunftspläne verschoben . Das wäre dann meine 19. Profisaison und ich plane alles für meinen fünften Olympiastart, der hoffentlich in Tokio erfolgen kann“, freut sie sich schon jetzt.

Ende des Monats beginnt Worrack wieder mit dem Straßentraining und hofft auf gutes Wetter, vor allem keinen Schnee. „Ein Training im Ausland ist derzeit, wegen Corona,  auch nicht möglich. Ich müsste dann bei meiner Rückkehr nach Erfurt für zehn Tage in Quarantäne, also zu Hause bleiben, und da wäre die aufgebaute Form wieder weg“, weiß sie derzeit keinen besseren Rat.

 

26.11.2020 / Volker Brix
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